Reliphon

Was die Seele braucht… ()

Margret TrojerMargret Trojer, 26. Oktober 2015
Part of the Reliphon series, preached at a Reliphon service

Reliphon am 26.10.2015
Margret Trojer

Was die Seele braucht…
Erfüllt kamen wir von einem Wochenende mit Kursteilnehmerinnen im Kloster Triefenstein zurück. Nächste Woche erzähle ich Ihnen davon mehr! Heute habe ich ein Gedicht von einem unbekannten Verfasser für Sie. Es ist mir per Mail zugeflogen! Da heißt es: Sie braucht einen Platz, auf dem sie steht. Sie braucht einen Freund, der mit ihr geht. Sie braucht ein Tun, das sie täglich erfreut. Sie braucht die Stille, Besinnlichkeit. Sie braucht Musik, die empor sie hebt, Sie braucht Freude, solang sie hier lebt. Sie braucht den Fortschritt, das Wachstum, den Geist. Sie braucht ein Lied, das Vollkommenheit heißt. Sie braucht der Liebe wärmendes Kleid Sie braucht den Frieden, die Heiterkeit, Sie braucht eine Zeit, die dem Schöpfer sie weiht, zum Horchen und Ahnen der Ewigkeit! Das ist sehr schön aufgezählt, aber wie sieht das in Echt aus? Nehmen wir ihre Bedürfnisse wahr, damit sie fest steht? Haben wir immer den Freund, die Freundin, die mitgeht? Erfreuliches Tun täglich? Das können bestimmt nicht alle Leute einrichten, oder? Dann die Stille und Besinnlichkeit – nehmen wir uns die? Selbst in der Adventszeit fällt das schwer, es sagte mir einmal eine Frau, dass sie in der Vorweihnachtszeit von einer besinnlichen Stunde zur andern hetzt! Da bleibt wohl die Ruhe auf der Strecke! Können oder könnten wir uns das anders einteilen? Denken wir überhaupt daran? Musik um ein Hochgefühl zu haben, sicher ist da keine Dauerberieselung gemeint. Sie braucht Freude durchs ganze Leben, manchmal dauert es Tage, bis man sich wieder richtig freuen kann. Fortschritt und Wachstum, das haben wir eher, ob uns das immer gut tut? Der Geist ist auch genannt, um ihn zu erkennen und zu spüren bedarf es wohl der Ruhe, sonst lässt er sich nicht so gerne nieder. Vollkommenheit, was heißt das? Darum müssen wir kämpfen und ringen und werden sie kaum erreichen. Liebe als wärmendes Kleid, das ist schön beschrieben und wir wissen alle, dass sie uns gut tut. Ebenso, wenn es um uns herum einigermaßen friedlich zugeht und das Lachen und fröhlich sein, sollte nicht zu kurz kommen. Zum Schluss ist die Zeit benannt, die wir für Gott haben sollten. Das kann die tägliche Bibellese sein, der sonntägliche Gottesdienst, unsere Kurse oder ein Einkehrwochenende, etwas das unserer Seele gut tut!
Damit grüße ich Sie sehr herzlich Ihre M. T.

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