Reliphon / Stufen aufs Ohr

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Führung erwünscht ()

Margret TrojerMargret Trojer, 12. Oktober 2015
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon Andacht

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Reliphon am 12. Oktober 2015
Margret Trojer
Kürzlich erzählte mir jemand, dass ihn ein Liedvers über Jahre hinweg durch sein Leben begleitet hat bis heute. Als ich die Worte hörte, überlegte ich angestrengt, zu welchem Lied der Text gehört, auch mir ist er ein Leben lang bekannt. Zusammen kamen wir drauf, dass es das Lied Nummer 445 im Gesangbuch ist und heißt: Gott des Himmels und der Erden, Vater, Sohn und heilger Geist, der es Tag und Nacht läßt werden, Sonn und Mond uns scheinen heißt ,dessen starke Hand die Welt und was drinnen ist erhält: Gott, ich danke dir von Herzen, dass du mich in dieser Nacht vor Gefahr, Angst, Not und Schmerzen hast behütet und bewacht, dass des bösen Feindes List mein nicht mächtig worden ist. Ist es nicht eine Wohltat, Jesus jeden Abend zu bitten, sich um die Sicherheit unserer Türen und Fenster zu bemühen? Er, der alles in seiner Hand hält und wirklich alles weiß? Und nun kommt unser Gebetsvers: Führe mich, o Herr und leite meinen Gang nach deinem Wort; sei und bleibe du auch heute mein Beschützer und mein Hort. Nirgends als von dir allein, kann ich recht bewahret sein. Es ist ein sehr ermutigender Tagesbeginn, wenn wir IHM die Führung durch den Tag anbefehlen dürfen – zuerst die Leitung zum Heiland spannen, dann wird alles spannend geleitet! ER kann und will uns beschützen und bewahren, IHM dürfen wir uns samt unseren Kindern und Enkeln mit allem anvertrauen und gespannt sein, wie alles verläuft. Meinen Leib und meine Seele samt den Sinnen und Verstand, großer Gott ich dir befehle unter deine starke Hand. Herr, mein Schild, mein Ehr und Ruhm, nimm mich auf dein Eigentum. Der Lieddichter Heinrich Albert schrieb diese Worte vor etwa 370 Jahren, auch da wußte man schon darum, dass Sinnen und Verstand ein wertvolles Gut sind und aktuell ist bis heute. Deinen Engel zu mir sende, der des bösen Feindes Macht, List und Anschlag von mir wende und mich halt in guter Acht, der auch endlich mich zur Ruh, trage nach dem Himmel zu. Damals wie heute weiß man um die Angriffe des Widersachers, sich davor geschützt zu wissen ist ein Vermächtnis und sehr beruhigend. Zum Abschluss möchte ich Sie noch ermutigen, in die laufenden und kommenden Kurse einzusteigen, erleben Sie ganz neu, was die Mosegeschichte mit uns heute zu tun hat!
Ich grüße Sie! Ihre M. T.

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