Reliphon / Stufen aufs Ohr

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ER spricht, Er ist, Er will….. ()

Margret TrojerMargret Trojer, 14. September 2015
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon Andacht

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Reliphon am 14. September 2015
Margret Trojer

ER spricht, Er ist, Er will…..
Im Urlaub an der Waterkant hörte ich im Sonntagsgottesdienst eine Predigt über einen Text aus Jesaja 50 Verse 4 und 5, da heißt es: Gott der HERR hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben, dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden. Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören. Gott der HERR hat mir das Ohr geöffnet. Und ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück. Es ist erstaunlich und war mir auch neu, dass das bekannte Lied von Jochen Klepper hier seinen Ursprung hat und fast wörtlich in der Bibel zu lesen ist. Dieses Lied schrieb er in schweren Zeiten 1938 in sein Tagebuch und wir finden es heute unter der Nummer 452 im Gesangbuch. Vers 1: Er weckt mich alle Morgen, er weckt mir selbst das Ohr. Gott hält sich nicht verborgen, führt mir den Tag empor, dass ich mit seinem Worte, begrüß das neue Licht. Schon an der Dämmrung Pforte ist er mir nah und spricht. Es ist tröstlich zu wissen, dass Gott jeden Morgen das erste Wort hat und zu uns spricht. Es ist noch dunkel, aber wir hören bereits etwas, die Vögel, Autos oder auch die Türe. Das Ohr ist das Erste was ausgebildet ist und das Letzte was erlischt. Wenn wir dann in die Stille hineinlauschen, da spricht Gott zu uns und wir haben die Fähigkeit IHN zu hören. Es kann innerlich unruhig sein in uns, dann hören wir IHN nicht; wir müssen die Stille suchen, dem Lärm entfliehen um Gott zu spüren und zu hören. Wo ist der Raum, an dem uns Gott begegnet und ein geistliches Wort in uns hineinfällt? Hören wie ein Jünger hört! Es bleibt nicht aus, dass wir Sorgen haben, Gottes Wort kann da hineinsprechen, wenn wir uns darauf einlassen. Aus diesem Hören auf Gott wächst große Kraft für die Müden, Verzagten, Trauernden, damit sie ihren oft schweren Gang annehmen können. So verlieren diese Bestimmer ihre Macht und werden zum Begleiter. Da ER uns immer wieder das Ohr weckt, fängt auch unser Glaube immer wieder neu an; denn Gott schenkt das Leben und trägt durch tiefe Täler. Das sind helle Strahlen, egal wie dunkel auch der Tag. Ich lese Ihnen die Versanfänge der restlichen Verse: Er spricht wie an dem Tage – Er will, dass ich mich füge – Er ist mir täglich nahe – Er will mich früh umhüllen!
Damit grüße ich Sie ganz herzlich! Ihre M. T.

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