Reliphon / Stufen aufs Ohr

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Margret TrojerMargret Trojer, 25. August 2015
Teil der Reliphon Serie, gehalten als Reliphon Andacht

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Reliphon am 25. August 2015

Margret Trojer

Gestrandet…

Ein herrlicher Familienstrandurlaub an der Nordsee liegt hinter mir. Ja wir waren viel am echten Strand, genossen Sonne, Luft und Meer. Am Samstag war die Rückfahrt, wir fuhren mit zwei Autos; ich war alleine, wollte im Westerwald noch einmal übernachten. Aber es kam ganz anders, denn ich war erneut gestrandet. Nach 140 km meldete das Display im Auto einen Schaden im Motorraum. Am Auto neben mir war ein Fisch zu sehen und da kam eine Marienschwester herbei; die ich von meiner Arbeit im Gemeindehaus kenne. Ich sagte kurz, dass ich jetzt den ADAC anrufe und dann weitersehe. Da legte sie mir die Hand auf die Schulter und bat Jesus, dass jetzt der richtige Mann kommt und kompetent handelt. Ich habe dann angerufen und ab dem Moment war ich nur mit zuvorkommenden, freundlichen, ja hilfsbereiten Menschen zusammen. Ich wurde nach Meppen abgeschleppt und hatte in wenigen Minuten die Adresse von einem Hotel in der Stadt, die mich übers Wochenende aufnahmen. Gestrandet auf ganz andere Weise! Gegenüber war eine Kirche. Dort besuchte ich den Gottesdienst. Der Wochenspruch für diese Woche ist tief in mich hineingefallen, aus Jesaja 42 Vers 3: "Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen." Ja auch ich war geknickt, aber nicht zerbrochen, weil ich Jesus an meiner Seite wusste und auch spürte, ich war nicht alleine. Am Montag wurde der Fehler gefunden und konnte zunächst auch behoben werden, aber dann stellte sich noch ein zweiter ganz gravierender Schaden heraus, der die Bremsen betraf und ich durfte das bereits zugesagte Auto nicht mitnehmen, Ersatzteil nicht schnell zu beschaffen. Nochmals gestrandet, noch ein Knick, was tun? Dann schlug ich selber das vor, was ich nie wollte: einen Mietwagen zu bekommen. Der freundliche Händler hat mit dem ADAC telefoniert und in wenigen Minuten hatte ich einen ganz in der Nähe abgestellten Mietwagen für 7 Tage und den Rücktransport meines Autos im Laufe der Woche. Man hat mich sogar mit einem Dienstwagen des Händlers zum Hotel gefahren, mein Gepäck zu holen und er blieb bei mir, bis ich das andere Auto hatte und es neben meinem zum Umpacken stand. So fuhr ich mit einem fast neuen Auto die 550 km nach Hause und bin froh, dass ich bewusst an der langen Leine von Jesus unterwegs war, ja der klimmende Docht kann nicht erlöschen! Ihre M. T.

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