Frauenfreizeit des Kirchenbezirk Weinsberg in Ralligen

– ein Bericht von Gisela Kolb

 

Am 20. Sept. 2021 fuhren 18 Frauen frohgestimmt mit dem Bus von Willsbach in die Schweiz nach Ralligen am Thuner See,

zu den Christusträger Brüder.

Bei strömenden Regen wurden wir empfangen und bezogen unsere Zimmer.

Bereits am nächsten Morgen erwartete uns strahlender Sonnenschein.

Sr. Anni von den Steppenblüten Schwestern und Br. Peter begleiteten uns auf der Freizeit.

 

 

Wir erlebten herrliche Tage mit Wandern,  Ausspannen und einem wunderschönen

Tagesausflug auf das Niederhorn. Am hauseigenen Strand konnten wir entspannen und einige Frauen sind sogar im See

geschwommen. Die Abende verbrachten wir mit  Singen, Gitarre- und  Ziehharmonika  spielen und

einem bunten Abend mit viel Lachen und Tanzen. Danach ein Treffen am Kamin oder in der Cafeteria.

Einen Abend gestalteten die Brüder mit Berichten und einem Film über Ralligen.

 

Sr. Anni brachte uns den Propheten Elia noch einmal ganz nahe. Ein gewaltiger Prophet auf

dem Höhepunkt seines Lebens –  und sein gewaltiger Absturz.

Wir konnten uns dabei selber wiederfinden und unser Leben anhand der Elia- Geschichte

betrachten. Wo gab es bei uns solche Höhen und Tiefen. Wo sind wir abgestürzt und in eine

Krise geraten? Wo haben wir unser Leben im Lichte Gottes hinterfragt.

Wo und wie ist uns

Gott begegnet?

 

Elia hatte sein Herz bei Gott ausgeschüttet. Auch wir können dies tun – und so mit ihm weitergehen.

Zum Abschluss der Elia Geschichte  haben wir das Elia Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy  gehört, das uns sehr

bewegt hat und musikalisch die Höhen und Tiefen erleben lies.

 

Am letzten Abend haben wir einen wunderschönen Gottesdienst in der Wegkapelle gefeiert.

Das Abendmahl haben wir unter freiem Himmel eingenommen.

Wir erhielten Segensworte und einen kleinen Engel der uns auf unseren Wegen begleiten sollte.

Wie bei Elia, den ein Engel mit Wasser und Brot versorgt hatte.

So gestärkt konnten wir am nächsten Tag unsere Heimfahrt antreten.

Beim Abschied waren wir uns einig: Wir kommen wieder.!

 

Und es wurde auch gedichtet..

Ralligen Gedicht:

Von Teilnehmerinnen aus Wüstenrot nach der Melodie von Peter Maffay:  Und es war im Sommer

 

1. An einem Montag morgen trafen wir uns dort:

Mit 18 Frauen fuhren wir aus Willsbach fort.

 

Wir waren gut gelaunt und wußten nicht sehr viel.

Wir wußten nur: Ralligen das war unser Ziel.

 

Wir kamen an und  konnten nur noch staunen.

Es war so schön, so unbeschreiblich schön.

Diese Idylle als wollte Gott uns sagen,

komm hier zur Ruhe…

 

Refrain:

Es war im Sommer 2021

wir sangen Lieder und hörten Gottes Wort

in Ralligen durften wir die Zeit genießen.

Wir sagen Danke – Euch Christusträger.

 

2. Elia, das war Schwester Anni´s  Favorit:

Wir gingen seinen Weg durch sie ein Stückchen mit.

Danach war Hilde dran – die hatte wirklich Mut

Mit ihrer Quetschkommod da war die Stimmung richtig gut,

stetig Berg auf bis Sigriswil hinauf

an der Kirche vorbei, bis zur Brücke am Seil.

Bergab wollt ein Gärtner unsere Kati einfangen –

Wir sind weitergegangen.

Refrain

3. Am Mittwoch morgen fuhren wir rechtzeitig los,

es ging zum Niederhorn – die Vorfreude war groß.

Die Sicht war wunderbar, das Wetter spielte mit.

Mönch, Eiger, Jungfrau anzusehen –

das war ein echter Hit.

Am Abend hörten wir dann die Berichte

der Christusträger und auch die Geschichte.

Von Ralligen, wie Sie es erhielten – durch Gottes Güte.

Datenschutz
Wir, Stiftung Pflanzschule – Waltraud Mäschle (Vereinssitz: Deutschland), verarbeiten zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutz
Wir, Stiftung Pflanzschule – Waltraud Mäschle (Vereinssitz: Deutschland), verarbeiten zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in unserer Datenschutzerklärung.