Geöffnete Kirche in Weinsberg – Ewigkeit

Zeit zum Ruhen oder Nachdenken,

Zeit um zu sich selber zu kommen,

Zeit, mit Gott ins Gespräch zu kommen.

Dazu lädt ein Bodenbild in der Johanneskirche Weinsberg ein.

Helga Schweinfurther hat – zusammen mit MitarbeiterInnen der Kirchengemeinde Weinsberg und Stufen des Lebens  – ein Bodenbild mit dem Titel “Ewigkeit” entworfen und ausgelegt. Die Bilder zum Bodenbild sind von Klaus Dürr.

Vielen DANK an dieser Stelle und HERZLICHE EINLADUNG an alle, einzutreten und zu verweilen.

 

Helga Schweinfurther schreibt dazu Folgendes:

 

„Ewigkeit“

„Ewigkeit“ ist der Titel des Bodenbildes, das zur Zeit (November 2020) in der evangelischen Johanneskirche in Weinsberg ausliegt.

Es nimmt das Predigtthema vom 22. November 2020, dem Ewigkeitssonntag, auf, an dem Herr Dekan Bauschert über einen Text aus dem letzten Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes (Kap 21, 1 – 6), spricht:

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erd; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!

Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

aus Lutherbibel 2017

Verschiedene Aussagen dieses Bibeltextes werden im Bodenbild durch Symbole dargestellt.

In dem Bibeltext geht es um eine Zukunftsschau, die Johannes von GOTT gezeigt bekommt. Sie zeigt, wie GOTT die Geschichte der Menschheit zur Vollendung bringen will. GOTTES Wesen der Liebe, der Güte, der Gnade, der Schönheit und der Herrlichkeit prägt das Zusammenleben GOTTES mitten unter SEINEN Menschen. Es gibt keinen Zweifel mehr, keine Schuld und keinen Schmerz. Das Böse steht nicht mehr zur Wahl.

Verschiedene Bilder werden uns gegeben, die der Unmöglichkeit, uns das Leben in der Ewigkeit vorstellen zu können, Anhaltspunkte geben sollen.

>Als Mittelpunkt des Bildes steht in erhöhter Position eine Krone, in der 3 Kerzen brennen. Es stellt den Thron dar, auf dem der Dreieinige GOTT inmitten der Menschen wohnt.

>Von dort ausgehend ergießt sich ein blaues Band, das den Strom der Liebe GOTTES darstellt, lebendiges Wasser, das allen Durst und alle Sehnsucht stillt.

>Dieser Ewigkeitsort, das himmlische Jerusalem, wird dargestellt durch goldene Tore, durch goldene Tücher, weiße Mauern, einen 7-armigen Leuchter.

>Es sind weißgekleidete Figuren zu sehen, die die erlösten, von Schuld und Schmerz befreiten Menschen darstellen.

>Von einem kleinen Strauch fließt eine Tränenkette und mündet in eine goldene Schale, in der Perlen liegen. GOTT sammelt alle unsere Tränen und verwandelt sie in etwas Wertvolles, das als Perlen dargestellt wird.

>Eine Schriftrolle zeigt den ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabets, Alpha und Omega. Sie rahmen das Christusmonogramm ein. GOTT selbst bezeichnet sich als Alpha und Omega. ER ist der Anfang und das Ende allen Lebens.

>Ein leerer Sessel steht für den freien Platz, den GOTT für jeden von uns vorbereitet hat.