Pfingsten

Wer kennt ihn nicht, den Text aus Apostelgeschichte 2 Vers 1 bis 5. “Als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort versammelt. Da kam plötzlich ein Brausen vom Himmel, von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und sich auf jeden von ihnen setzten. Und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an in anderen Sprachen zu predigen, wie der Geist es ihnen eingab.”

Die Jünger waren alle an einem Ort, an einem Platz versammelt. Könnte man sagen, sie waren alle eins, sie waren alle voller Erwartung, sie waren alle miteinander empfangsbereit. Da kam plötzlich…. Kennen Sie das auch? Plötzlich löst sich ein Problem. Plötzlich tut sich eine neue Sichtweise in Ihnen auf. Plötzlich wird alles klar.

Sie wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt! Ob wir das verstehen können, dass alles plötzlich anders verläuft, als wir es gewohnt sind? Nicht unser menschliches Denken, unsere menschliche Vorstellung ist gefragt, sondern ein weites, großes Denken, ein neues Sprechen. Plötzlich sind alle an einem Ort versammelt und reden auf eine neue Weise miteinander. Vielleicht entsteht dadurch ein neues Denken:”Du Jesus bist unser Herr, Du gibst in uns hinein deinen Geist. Jesus, du bewegst unser Denken in dein Denken, das alle Grenzen sprengt. Wir sind voller Erwartung, dass wir neu von dir Jesus sprechen können.” Von Jesus sprechen, von Jesus erzählen, von Jesus her denken, das ist es , was die Welt verändert.

Gerade jetzt in dieser Coronakrise verläuft auch alles anders, als wir gewohnt sind. Doch sind wir miteinander  näher zusammengerückt. Wir machen uns eins im Gebet  über das Internet, wir feiern Gottesdienst über das Internet und setzen uns mit den Veränderungen auseinander, die diese Zeit gebracht hat.

Bleiben wir doch weiterhin miteinander verbunden! Wie gut, dass wir einen gemeinsamen Herrn haben, der uns liebt und durchträgt.

 

(Bild von Karola Onken, Multiplikatorin für Oldenburg)