FRIEDE sei mit EUCH

Ein Gruß von Margret Leitlein

Gut, dass wir durch Emails, Posts auf der Webseite, Telefonanrufe oder Videochats miteinander verbunden sein können. Auch wenn uns allen die Nähe und Berührung fehlen. An einem Morgen der letzten Tage dachte ich, so ähnlich könnte es den Aussätzigen gegangen sein, sie waren „unberührbar“. Trotz allem gibt es ja Lockerungen, Veränderungen, aber auch darauf müssen wir uns immer wieder einstellen. Aber wie heißt es so schön: Das einzige Beständige ist die Veränderung!!!

Manchmal scheuen wir die Veränderung, weil es mit Anstrengung verbunden ist. Man könnte es aber auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten, das klingt dann so: Es muss nichts bleiben wie es ist, es kann anders werden. Das ist eine Hoffnungsbotschaft!!!!

In dieser Coronazeit merken wir, wie Dinge möglich werden, mit denen wir sonst nicht gerechnet hätten, z.B. dass wir im Internet Gottesdienste feiern oder gar das Abendmahl. Und dass auf diese Weise manche Menschen an einem Gottesdienst teilnehmen, die sonst keine Kirche besuchen.

Ich besuchte am Sonntag den Auferstehungsweg rund um die Kirche in Affaltrach. Dort laden 7 Stationen ein, den Auferstehungsweg mit Jesus zu gehen. Wolfgang Günther hat diesen Weg gestaltet. Es lohnt sich.

Dort stehen auch 2 große Stahltafeln mit Blick auf die Synagoge. „Der Herr ist Gott, der Herr allein“ steht in hebräischer und deutscher Sprache geschrieben. Jesus Christus ist der „Ich bin, der ich bin“, der „Ich bin für euch da“, der große Immanuel, d.h. Gott mit uns.

Dann las ich die Geschichte von Gideon in Richter 6. Damals waren die Israeliten in einer notvollen Lage. Gideon hört die Stimme Gottes, die zu ihm sagt: „Der Herr ist mit dir!“ Aber Gideon antwortet: „Wenn Gott wirklich mit uns ist, warum geht es uns dann so schlecht? Wo sind die Wunder, von denen uns unsere Eltern erzählt haben? Gott hat uns verlassen.“

Vielleicht sehnen auch wir uns nach den Wundern, von denen wir in der Bibel lesen. In Psalm 43 fand ich eine Antwort. Nach der „Warum-Frage“ kommt der Beter zu der Bitte: „Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten zu deiner Wohnung und ich dir danke, dass du mir hilfst.

Bei Gideon kam es zu einem Gespräch mit Gott. Gott gibt Gideon den Auftrag, das Volk aus der Gewalt der Midianiter zu befreien. Auf Gideons Bedenken gibt Gott ihm die Zusage: „Ich helfe dir.“ Mit einem Zeichen bestätigt Gott seine Worte und sagt zu Gideon: „Hab keine Angst. Ich schenke dir Glück und Frieden.“

Friede – das heißt nichts anderes als Gott mit uns.

So grüße ich euch mit dem Friedensgruß und der Gewissheit, Jesus ist da.

Friede sei mit euch,

Eure Margret