Jesus – meines Lebens Kraft

Jesus – meines Lebens Kraft

Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen? Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

Das las ich letzte Woche  in der Tageslosung -aus Psalm 27 und aus dem 2. Timotheus Kapitel 1.

Schon letzten Dienstag dachte ich, dass dies starke Worte an uns sind – generell – und besonders in diesen Tagen. Als die Verse ausgewählt wurden, wusste noch keiner vom Corona Virus und niemand hatte eine Ahnung davon, dass wir im März 2020 in so einer besonderen Situation stecken würden.

Ja, wir stecken irgendwie fest – so fühlt es sich an. Die Nachrichten überschlagen sich mit neuen Infos, Zahlen, Tipps und leider auch mit so genannten fake news.  Wir sollen uns mehr und mehr zu Hause isolieren und Gesellschaft meiden. Wir stecken mittendrin in dieser neuen Situation.

Wir hören was berichtet wird, wählen aus, was wir hören und überprüfen es auf Richtigkeit. Jeder von uns muss entscheiden, wie er oder sie damit umgeht. Wir könnten auch den Kopf in den Sand stecken und uns abschotten… – auch eine Möglichkeit.

Aber egal was wir tun – wir stecken in dieser Situation fest – so wie alle Menschen weltweit.

Und in dieses Gefühl des „Feststeckens“ hinein, erinnert uns der Psalmist, dass nichts anderes, niemand anderes als Gott allein derjenige ist, der uns Kraft zum Leben gibt. Der Psalmist erinnert uns, dass wir uns vor niemandem – und auch nicht vor dem Corona Virus -grauen müssen, denn Gott gibt uns einen Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

Halten wir daran fest und lassen wir uns von diesen Worten in dieser Woche leiten. Meditieren wir sie, so dass sie uns immer mehr erfüllen und ausfüllen. Gott ist da. Er nimmt nicht alles ab und sehr wahrscheinlich wird der Virus nicht auf einmal verschwinden. Es werden noch viele krank werden. Und es werden nicht alle wieder gesund werden. Wir haben Angst.

ABER wir dürfen uns immer wieder daran erinnern und daran festhalten, dass die Liebe alle Furcht austreibt – Jesus, die Liebe meines Lebens. Nach all dem was ich sehe und höre, will ich immer wieder bewusst auf IHN schauen. Ich lade Euch ein, dies auch zu tun. Mit Ihm stecke ich nicht fest – auch wenn ich feststecke, isoliert oder in Quarantäne bin. Mit Ihm bleibe ich innerlich in Bewegung, erstarre nicht – und kann in Liebe und Besonnenheit meinen ständig sich verändernden Alltag gestalten, leben und für andere liebevoll da sein. Gott segne euch!

Damaris Friedrich