Sternstunden beim Mitarbeitertag am 22.02.20 in Löwenstein

„Über euch strahlt ein Licht, das sich in bunten Farben bricht.
Meinen Bogen habe ich ausgebreitet, bis hierher euch geleitet.
Ich bin da, der zu euch spricht: Fürchtet euch nicht.“

Unseren Mitarbeitertag am 22.2.2020 feierten wir unter dem Thema: STERNSTUNDEN:

Was ist eigentlich eine Sternstunde?
Da leuchtet etwas auf, wie z.B. bei der Geburt Jesu.
Da eröffnet sich etwas, das Hoffnung weckt.
Da kommt etwas zusammen, was sonst nicht möglich gewesen wäre.
Es gibt sie, solche Momente, in denen etwas ganz Wesentliches passiert für uns, Ereignisse, die bedeutsam sind für alles Weitere. Es gibt sie also, die Sternstunden.

So ging es an unserem Mitarbeitertag um Sternstunden in unserem Werk Stufen des Lebens, im Leben von unserer Gründerin Waltraud Mäschle und in unserem eigenen Leben.

Wie unser ganzer Tag stand auch unsere Bibelarbeit unter dem Thema „Sternstunden“.

„Sternstunden  mit JESUS erleben“

Sternstunden ereignen sich, wenn wir uns GOTTES Gegenwart bewusst sind, inmitten  der Dunkelheit unseres Lebens.
So wie in der Geschichte, aus der unsere diesjährige Jahreslosung stammt.
Krankheit, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Angst, Unglauben werden durch das Eingreifen von JESUS verwandelt in Heilung, Zuversicht, Hoffnung, Glauben.
Eine Sternstunde ereignet sich – für alle Beteiligten, damals und heute.
Auch die Emmaus – Jünger machen diese Erfahrung.
Fixiert auf die Realität ihres Schmerzes, ihres Verlustes können sie die Realität SEINER Gegenwart nicht erkennen. Ihre Augen waren gehalten.
In seelsorgerlich einfühlsamer Weise begleitet JESUS die Beiden:
nähert sich ihnen – geht mit ihnen – spricht sie an – will wissen, was sie umtreibt – hört sich alles an – kehrt bei/ mit ihnen ein – deckt ihnen das Geheimnis auf.
So öffnet ER ihnen die Augen.
So öffnet ER uns die Augen.
Eine Sternstunde  ereignet sich.
GOTT schenkt uns SEIN JA, SEINE Wegbegleitung, SEINE Liebe!

Die Krönung ist, dass Jesus auferstanden ist.

Weil Jesus auferstanden ist, können die Emmausjünger ihn treffen und Ihm ihr Herz ausschütten, ihre Zweifel anbringen und erfahren, dass Er sich ihnen zuwendet und mit ihnen isst.

Warum ist es Jesus so wichtig, dass die Jünger begreifen, dass Er wirklich auferstanden ist?
Jesus möchte, dass sie glauben können, es gibt wirklich das ewige Leben. Seine Auferstehung ist die Bestätigung dafür, dass es stimmt, was er über den Vater gesagt hat.
Wann wird das sein? „Wer an mich glaubt, hat das ewige Leben“,  sagt Jesus. Mit Jesus leben heißt ewig leben. Diese Beziehung wird auch durch den Tod nicht unterbrochen.
Am Kreuz sagte der Verbrecher, der mit Jesus gekreuzigt wurde: „Denke an mich, wenn du in dein Reich kommst.“ Und Jesus antwortete ihm. „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“
So können wir von Jesus lernen zu beten: „In deine Hände, Vater, befehle ich meinen Geist.“
„Wo wir herkommen, sind wir geliebt und wo wir hingehen, werden wir erwartet.“ (H.-J.Eckstein)

Das ist eine Sternstunde, wo ich das begreifen kann.