2. Advent

Vor langer Zeit regierte in Persien ein weiser und guter König, der sein Volk liebte und oft die Kleider eines Arbeiters anzog, damit er die Armen besuchen und ihre Not kennenlernen konnte.

Eines Tages besuchte er einen sehr armen Mann, der in einem Keller wohnte. Er aß das einfache Essen, das der Mann aß und sprach heitere, freundliche Worte. Später besuchte er den Mann ein zweites Mal und sagte zu ihm: “Ich bin der König!” Der König dachte, dass der Mann ihn nun sicherlich um ein Geschenk oder eine Gunst bitten würde, doch dem war nicht so. Stattdessen sagte er: “Du hast deinen Palast und deine Herrlichkeit verlassen, um mich an diesem dunklen, trostlosen Ort zu besuchen. Du hast mein einfaches Essen gegessen. Du hast mein Herz froh gemacht! Anderen gabst du teure Geschenke. Mir gabst du dich selbst!”   (Verfasser unbekannt) (Gelesen auch bei BRF2 -Wort in den Tag 21.12.2012)

Gott gab uns seinen Sohn Jesus, arm und klein in der Futterkrippe. Haben wir ihn freundlich und dankbar aufgenommen? Lassen Sie uns in dieser Adventszeit nicht vergessen, Gott für das kostbarste Geschenk zu danken, das er uns gab: sich selbst.