Auf die innere Stimme hören

Haben Sie das auch schon erlebt, dass Sie einem inneren Befehl gehorchend, einen anderen Weg gegangen sind, als Sie ursprünglich wollten und dabei auf einen Menschen stießen, den Sie vielleicht schon lange nicht mehr gesehen haben? Dabei kamen Sie in ein sehr hilfreiches Gespräch. Zufall?

In Apostelgeschichte 8, 26 ff heißt es: “Der Engel des Herrn schickte Philippus auf eine bestimme Straße, und siehe ein Mann aus Äthiopien, ein Kämmerer, ein Hofbeamter war nach Jerusalem gekommen um anzubeten”.

Was mag er da in Jerusalem alles erlebt haben? Tief beeindruckt und innerlich angesprochen kam er zurück. Er war in eine Schriftrolle so vertieft, als ob er festhalten wollte, wovon sein Herz so gefesselt war. Und da war Philippus, einer der es gewohnt war, auf seine innere Stimme zu hören. Einer, der bereit war, seinen Weg auch einmal in eine andre Richtung zu gehen und deshalb den Mut hatte, den Kämmerer mit den Worten anzusprechen: ” Verstehst du auch, was du da liest?” Philippus spricht nicht über das Wetter oder die staubigen Straßen. Nein, er spricht den Kämmerer daraufhin an, wo es für ihn nötig war. “Wie kann ich denn alles verstehen, wenn mich nicht jemand anleitet?” ist die Antwort. Es ist wie eine Einladung an Philippus. Und dieser wusste, was er zu tun hatte.

Nicht immer ist es so, dass man mit so offenen Armen zum Helfen eingeladen wird, ja, dass die Hilfe gleich so konkret wird. Philippus erklärt die Jesaja-Schrift. Der Kämmerer übergab Jesus durch das Untertauchen im Jordan sein Leben und wurde Christ. Jedoch nicht durch die Überredungskunst des Philippus, sondern weil der Kämmerer tief in seinem Herzen verstehen wollte und der Heilige Geist Philippus dazu benutzte.

(Auszug aus einem Reliphon von W.Mäschle)

In Vers 39 lesen wir: “Und er zog seine Straße fröhlich.” Dass auch Sie Ihre Straße fröhlich ziehen, das wünschen wir Ihnen. Gott segne Sie und schenke Ihnen gute Gespräche  Ihr Stufen-des-Lebens-Team.