Hilfe auf meiner Reise

Die Psalmen 120 bis 134 sind überschrieben mit „Wallfahrtslieder“ oder Stufenlieder“. Gemeint ist damit: Das sind Lieder, die der einzelne Pilger oder die ganze Festgemeinde sangen, wenn sie zu den jährlichen großen Festen nach Jerusalem kamen. Auf der langen Reise und auf den Stufen empor zum Tempel wurden diese Lieder angestimmt. Sie bereiteten den Gläubigen auf die Begegnung mit Gott vor. Es waren kurze Gebetslieder, leicht zu lernen. Sie erfreuten sich großer Beliebtheit. Echte Popsongs von damals. Auch Jesus und seine Jünger kannten sie auswendig.

Psalm 121 wird bis heute gern als Reise-Segen gebetet. Ein Mensch macht sich auf den Weg. Er will zu Gott kommen. Eine lange, gefährliche Reise wartet auf ihn. Wenn er die Augen emporhebt, sieht er nur große Berge vor sich. Jerusalem liegt in den Bergen. Wer dort auf den Zion zum Tempel Gottes will, muss vorher viele Gipfel erklimmen und Stufen emporsteigen. Der Pilger weiß um die Gefahren, die auf ihn lauern. Die Hitze der Sonne bei Tag. Zahlreiche Bedrohungen bei Nacht. Das ist kein Spaziergang und auch keine Kaffeefahrt. In Gottes Nähe zu kommen, kostet ganze Hingabe und vollen Einsatz.

Nur gut, dass unser Reisender einen solch starken Beschützer auf seinem Weg bei sich hat. „Der Hüter Israels schläft nicht, noch schlummert er!“ Der Vater selbst passt allezeit auf ihn auf. Er ist sein bester Guide. Er behütet ihn von außen und von innen – körperlich, seelisch und auch geistlich. „Meine Hilfe kommt von dem Herrn! Der Himmel und Erde gemacht hat!“ Wer kann da mithalten?! Einen stärkeren Schutz, eine bessere Lebensversicherung, einen freundlicheren Reiseführer können wir uns für unseren Lebensweg nicht wünschen.

(Auszug aus Gottes Vaterherz in den Psalmen entdecken von Matthias Hoffmann)

Gehen Sie unter seinem Schutz in Ihren Urlaub, Ihre Freizeit und erholen Sie sich vom Alltag. Singen Sie Lieder und erfreuen Sie sich an der schönen Natur. Gott hat alles sehr gut gemacht. Sein Segen sei mit Ihnen auf all Ihren Wegen.

Ihr Homepage-Team H.Ebel und S.Kasten