27 Jahre Stufen in Baden

  1. V. l. n. r.: Eva-Maria Keitel, Hans-Martin Steffe, Barbara Steffe, Rahel Becker, Isabel zu Löwenstein, Anya Tscherwen, Eva Reppenhagen

 

27 Jahre Stufen des Lebens in 100 badischen Gemeinden, seit Beginn durch 200 Kurse für 10 bis 30 Teilnehmende, das ist nur möglich weil es eine halbe Stelle bei der AMD gibt und weitere zehn ehrenamtliche Multiplikatoren und Co-Multiplikatoren für SdL. Die „Multis“ und Co-Multis“ werden von der Pflanzschule SdL berufen in Übereinstimmung mit den Missionarischen Diensten oder Freien Werken. Sie sind berufen in ihren Regionen die Kurse anzubieten und andere Menschen in die Kurse einzuweisen. Die Multiplikatoren sind hauptverantwortlich, die Co-Multiplikatoren begleiten. In Baden sind wir sehr dankbar, dass wir eine so große Gruppe sein dürfen.

Nachdem Sie häufig von meinen persönlichen Eindrücken erfahren, möchte ich einige der Multiplikatoren zu Worte kommen lassen (Prinzessin Isabel zu Löwenstein).

Suse Best: Seit Ende der 90-iger Jahre leite ich Stufen des Lebens-Kurse in den Gemeinden, in denen ich jeweils lebe. Dieses Jahr haben wir den Kurs ausfallen lassen müssen aufgrund der diversen Reformationsjubiläumsaktivitäten. Das wurde schmerzlich vermisst und wir wurden wiederholt darauf angesprochen. Ein schönes Zeichen! Den nächsten Kurs haben wir bereits geplant. Ich freue mich schon sehr darauf.

Mein Name ist Rahel Becker, und ich wohne im nahezu südlichsten Teil Badens, in Singen, in der Nähe des Bodensees. Seit über 15 Jahren gehöre ich zu den Multiplikatoren/innen von Stufen des Lebens – und das noch immer begeistert und überzeugt vom Schatz dieser Arbeit. Vielleicht liegt das auch daran, dass schon in meiner Berufswahl, Logopädie, die Sehnsucht steckte, Sprachlosen zu helfen, sich mitteilen zu können, und genau das finde ich auch bei Stufen des Lebens wieder. Ich selbst habe durch diese Kurse gelernt, über Dinge zu sprechen, die mich tief innen bewegen und oft sprachlos bleiben. Und das beobachte ich auch bei vielen Teilnehmenden. Aber nicht nur das, es geschieht Veränderung, weil meine Seele die behutsame Bildsprache der Kurse versteht und so Kopfwissen nicht nur im Kopf bleibt, sondern sozusagen für meine Seele übersetzt wird und nach und nach bei ihr ankommt. „Die Seele hat die Farben deiner Gedanken“ – auch umdenken gehört dazu, auf die richtigen Stimmen zu hören, Gottes Stimme zu mir sprechen zu lassen und so selbst zu einer neuen Sprache zu kommen. Für mich ist es immer das größte Geschenk in einem Kurs, wenn ich spüre oder erahne, dass bei einem Teilnehmenden auf einer tiefen Ebene eine heilsame Kommunikation/Dialog stattfindet, mit sich selbst und mit Gott.

Mein Name ist Eva-Maria Keitel und ich lebe in der Nähe von Karlsruhe, in Linkenheim-Hochstetten und bin seit vier Jahren im Ruhestand. Stufen des Lebens habe ich Ende der Neunziger Jahre hier vor Ort kennen gelernt. Von da an hat sich mein Leben grundlegend geändert. Von Gottes Liebe war ich überzeugt – im Kopf. Dass mein ganzes Sein von IHM gewürdigt und gesehen ist, das hat mich zutiefst berührt und nicht so gelassen, wie ich war. Die Kurse von Stufen des Lebens haben mir Mut gemacht mein Leben noch einmal ganz neu zu überdenken. In Bildern, Worten und Musik wird Gottes Liebe und Wertschätzung von den Teilnehmenden erlebt, darum bin ich gerne bereit diesen Schatz weiter zu geben.

Hans-Martin Steffe: Stufen des Lebens hat mir Jesus neu erschlossen und unsere Ehe vertieft. Es ist ein seelsorgerlicher Kurs. Er holt Menschen im Alltag ab, berührt die Seele und führt ins Beten. SdL tut mir gut. Vielen Menschen haben wir mit diesem Glaubenskurs gut getan. Ich möchte mithelfen, dass dieser segensreiche Kurs auch die nächsten Generationen erreicht und mithelfen ihn weiter zu entwickeln.

Barbara Steffe: Stufen des Lebens ermutigt, zu sich und seiner eigenen Geschichte zu stehen, es ermutigt, Gott zu vertrauen, dass Er mich heilt und in mir Wandlung geschieht. Das sich verändernde Bodenbild kann solch einen Prozess anstoßen, oder eine Erkenntnis, die mich tief ergreift und mir offenbart das gilt mir, hier und jetzt! Sich diesem Handeln Gottes anzuvertrauen bewirkt, dass Menschen sich zu Persönlichkeiten entwickeln. Das fasziniert mich immer wieder neu.

 

Ich heiße Anya Tscherwen und ich wohne seit über 25 Jahren in Waldkirch, ca. 15 km nördlich von Freiburg im Breisgau, bin verheiratet, habe 3 erwachsene Kinder und bin von Beruf Krankenschwester. Seit ca. 15 Jahren bin ich Kursleiterin und seit 2 Jahren Co-Multiplikatorin, weil mich Stufen des Lebens regelrecht gefangen hält – im positiven Sinn! In den Kursen werden vor allem Alltagssituationen und –bilder als „Aufhänger“ genutzt , um biblische Wahrheiten und Glauben zu vermitteln. So wird Glauben für mich greifbar und authentisch; die Bodenbilder veranschaulichen Lebenswahrheiten und ermöglichen ein tiefes Begreifen und Staunen über Gottes Liebe zu jedem einzelnen. Für mich ist es immer wieder erstaunlich, wie sehr der Geist Gottes in den Kursen wirkt und Teilnehmende berührt. SdL hat auch mich Schritt um Schritt neu an den Platz der Sonne geführt und im beruflichen Alltag Anknüpfungspunkte finden lassen über Glauben ins Gespräch zu kommen.

 

Ich heiße Eva Reppenhagen und wohne mit meiner Familie seit drei Jahren in Ettlingen-Bruchhausen. Zwei unserer Kinder sind schon außer Haus im Studium und Beruf, das Jüngste macht gerade ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Karlsruher Zoo. Beruflich bin ich wieder in die Krankenpflege eingestiegen und mache Lebensberatung derzeit eher in kleinerem Rahmen von zuhause aus. Seit über 20 Jahren, es war Liebe auf den ersten Blick, nehme ich für mich persönlich als Stärkung und Ermutigung an Schulungen von Stufen des Lebens teil. Seit 18 Jahren halte ich selbst Kurse in verschiedenen Gemeinden und Regionen in Deutschland. Über die Kursinhalte, Gespräche und Begegnungen mit Teilnehmenden bin ich zur Seelsorge gekommen und habe eine entsprechende Ausbildung zur Lebensberatung und Psychotherapie gemacht. Denn die Kursinhalte geben Sprachlosem, Verschlossenem und Unzugänglichem tief im Inneren eine neue Sprache und bewirken Veränderung, Lebensfreude und eine neue Blickrichtung. In unserer 10-jährigen Zeit in Greifswald an der Ostseeküste wurde ich zur Multiplikatorin für Vorpommern berufen und nach unserem Umzug in die Region Ettlingen als Mitmultiplikatorin für Baden. Es liegt mir nach so vielen Jahren immer noch sehr am Herzen, Menschen mit in die biblischen Geschichten hineinzunehmen und zu erleben, wie jeder Kurs andere Schwerpunkte findet, je nach Beiträgen der Teilnehmenden, wie Teilnehmende erfahren, „das ist ja meine Geschichte“, wie Traurigkeit zur Freude wird, wie Teilnehmende ins Mitmachen hineinwachsen und so auch Gemeinde bereichert wird.

Johanna Kreppein: „Gibt´s was Neues? Ach, das kenne ich schon …“ Dieser Gedanke im Glauben bedeutet für mich – Endstation Entwicklung! Mit Stufen des Lebens habe ich erlebt und verstanden – immer wieder neu – es geht hier um MICH. Ich bin gemeint mit der Einladung: in Gemeinschaft die Stufen meines Lebens anzusehen. Im Glauben wachsen, das erlebe ich in diesen Kursen; nicht theoretisch, auch keine Regeln und Gebrauchsanweisungen, einfach nur: Leben wie es Jesus uns vorgelebt hat – MITeinander! So mache ich immer weiter, gehe hin, ganz gleich wie der Kurs heißt; denn in jedem Thema komme ich vor!

(Auszug aus AMD Baden Quadrat November 2017)

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