Weihnachten

Das Volk, das im Dunklen lebt, sieht ein großes Licht. Und für alle, die im finsteren Land des Todes wohnen, leuchtet ein Licht auf! (Matth. 4,16)

Der Dichter Jochen Klepper hat uns ein wunderbares Weihnachtslied hinterlassen:

„Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern. So sei nun Lob gesungen dem hellen Morgenstern. Auch wer zur Nacht geweinet, der stimme froh mit ein. Der Morgenstern bescheinet auch deine Angst und Pein.

Dem alle Engel dienen, wird nun ein Kind und Knecht. Gott selber ist erschienen zur Sühne für sein Recht. Wer schuldig ist auf Erden, verhüllt nicht mehr sein Haupt. Er soll errettet werden, wenn er dem Kinde glaubt.“

Die letzte Eintragung Kleppers in sein Tagebuch lautet: „Über uns steht in der letzten Stunde das Bild des segnenden Christus, der um uns ringt. In dessen Anblick endet unser Leben.“

Christus, der Morgenstern, hat die Finsternis besiegt. Sünde, Tod und Teufel hat Christus in die Knie gezwungen. Krippe und Kreuz gehören zusammen. Seine Geburt und sein Tod sind unsere Rettung.

Ist es nicht traurig, dass viele Menschen, die noch in der Finsternis leben, die Rettungstat, die in der Krippe begann,  noch nicht begriffen haben?

Gott schenke uns, dass wir ruhige und festliche Tage verbringen, aber dass das Kind in der Krippe die Hauptsache bleibt!

(Reinhold Ruthe -Dein Wort gilt – Kawohl-Verlag)

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