Zugang zu einer persönlichen Spiritualität

Stufen des Lebens als Zugang zu einer persönlichen Spiritualität 

Nicht nur ein schön geschmückter und einladender Raum gehören zu den Kursen von Stufen des Lebens, sondern auch ein Schutzraum, der den Menschen ermöglicht, ganz bei sich selbst zu sein ein Begegnungsraum, in dem sie Gott begegnen und sich auf ihn einlassen können, und ein Verheißungsraum, der sie in ihrem Alltag umgibt.

Ein Schutzraum

Stufen des Lebens bietet Raum, mir selbst zu begegnen, in einen Dialog mit mir zu treten. Dabei kann ich verborgene Sehnsüchte aufspüren, Gefühle zulassen, mich dem einen oder anderen Lebensthema stellen, Schuld und Belastungen benennen oder innere Blockaden angehen. Bodenbilder und Symbole helfen dabei, tiefer zu blicken, Zusammenhänge zu erkennen und Zugänge zu finden. Seelsorgerlich behutsam wird dabei vorgegangen und mit Achtung und Respekt einander wahrgenommen. Das Wissen, bei Gott darf alles sein, weckt Vertrauen und Zuversicht.

Ein Begegnungsraum

Stufen des Lebens lädt ein, biblischen Texten und Geschichten neu zu begegnen, sie neu zu hören, zu lesen, zu erleben. Dabei werde ich selbst Teil dieser Geschichten. Sie sprechen in mein persönliches Leben hinein. Ich spüre, Gott meint mich. Mit meiner Geschichte. Das geht nicht spurlos an mir vorüber. Mein Leben verändert sich. Vertrauen wächst. Ich richte mich neu auf Christus hin aus.

Dieser Begegnungsraum bietet auch einen Resonanz-Raum. Ich kann Antwort geben. Mit Jesus in Beziehung treten. Mit Gott ins Gespräch kommen. Aktiv werden, z.B. im Bodenbild einen Stein ablegen für eine Last, Sonnenstrahlen ziehen als Dankgebet, oder “Folterwerkzeuge”, die ich gegen andere einsetze, bei Gott abgeben und loslassen.

Alles geschieht in einer großen Freiheit, so, wie es für mich stimmig ist.

Ein Verheißungsraum

Die Kurse Stufen des Lebens ermutigen und befähigen, eigene Schritte im Glauben und im Leben zu gehen.

So kann es sein, dass nach dem Kurs “Wenn der Wind darüber weht” eine Teilnehmerin eine mutige persönliche Entscheidung fällt entgegen ihres gewohnten Schwarz-Weiß-Denkens und erlebt, dass Gott andere, eigene Wege mit ihr geht; oder dass durch den Mose- Kurs sich eine persönliche Berufung festigt; oder ein Teilnehmer führt nach dem Segenskurs ein tägliches Segensritual in seiner Familie ein. So bekommt der Glaube eine ganz persönliche Gestalt.

Neben den Bildern, die im Kopf und im Herzen bleiben, begleiten zahlreiche “Erinnerungsimpulse” die Kursteilnehmenden in ihrem Alltag. Ein Silbergroschen im Geldbeutel mit dem Zuspruch “Du bist mein geliebtes Kind” “Ich habe Wohlgefallen an dir”,

eine Tontafel auf dem Schreibtisch mit der Zusage ” Ich will mit dir sein”,

eine Vaterunser-Blüte mit der Aufschrift “Ich versorge dich” im Blumentopf auf der Fensterbank.

 

Das sind keine nebensächliche Basteleien, sondern Zusagen Gottes, die sich mit dem alltäglichen Leben verbinden. So gehen Gottes Verheißungen mit und erinnern daran, dass Gottes Güte und Möglichkeiten weit über mein planbares Leben hinausgehen.

Diakonin Magdalene Fuhr, Multiplikatorin für Stufen des Lebens