Weitere Berichte aus Ralligen

Am Sonntag, dem 11. September fuhren 24 Frauen (meist aus dem Weinsberger Tal) zur Reli-Frauenfreizeit zu den Christusträger-Brüdern nach Ralligen/Schweiz. Für die meisten war es nicht das erste Mal. Wir wurden herzlich empfangen und konnten bei schönstem Sonnenschein die Terrasse, den Thuner See, die herrliche Aussicht auf die gegenüberliegenden Berge, das Haus und das leckere Essen genießen.

„Leben mit Jesus“ war das Thema unserer Freizeit.

„Ihr seid das Salz der Erde“ – war das Thema der ersten Bibelarbeit von Bruder Peter. Dabei wurde uns besonders wichtig, dass wir das sind, nicht erst werden. Die Tempelreinigung brachte uns Br. Peter mit knallender Peitsche, umgeworfenem Tisch und auf dem Boden verteilten Münzen besonders eindrücklich nahe. Das vergessen wir sicher nicht mehr. Was muss bei uns auf den Tisch und vor Jesus angeschaut werden?

Die beiden Bibelarbeiten von Schwester Marlies von der Steppenblüte hatten den guten Hirten zum Thema. – Nach einer kleinen Pause gab es jeweils Gruppenge­spräche zum Thema drinnen oder draußen.

Die Brüder zeigten uns einen Film über die 100jährige Geschichte von Ralligen. Br. Gert und Br. Reto zeigten uns, wie „Leben mit Jesus“ bei ihnen persönlich aussieht. Das hat mich sehr berührt.

Auch die freie Zeit kam nicht zu kurz: Eine Schifffahrt nach Thun mit Stadtbesichti­gung. Wanderung nach Sigriswil oder Merligen (je nach Kondition). 3654 Gunten, SwitzerlandSchwimmen im See. Relaxen, Spielen, Sonnen, Lesen, Gymnastik und Tanzen auf der Terrasse. Abend am Kamin mit Bericht von Sr. Marlies über die Geschichte der Steppenblüte. Das Singen hat viel Freude gemacht. Jeden Tag gab es Wunschkonzert. Bei unserem bunten Abend gab es wie immer viel zu lachen über die köstlichen Beiträge der Teilnehmerinnen.

Der Abendmahlsgottesdienst am letzten Abend mit persönlicher Segnung war bewegend. Als Erinnerungszeichen bekamen wir jeweils ein kleines Glas mit Salz und der Aufschrift „Ihr seid das Salz der Erde“.

Reich beschenkt und gefüllt mit der Liebe Gottes traten wir am Freitag nach dem Frühstück und dem Reisesegen im Kreis auf der Terrasse die Heimfahrt an.

Toni Auderer