Willkommen zu Hause! Reliphon über den Gebetsgottesdienst vom 16.01.2016 in Ellhofen

Willkommen zu Hause!

Am Samstagabend feierten wir hier im Kirchenbezirk einen Gebetsgottesdienst im Rahmen der Allianzgebetswoche. Es ist schon eine gute Tradition geworden, dass sich verschiede Gruppen zusammenschließen um im Gebet zusammenzutreten. Stufen des Lebens ist auch beteiligt. Der ehemalige Jugendreferent Wolfgang Günther predigte und der jetzige Jugendreferent moderierte den Abend. Zum Thema: Willkommen zu Hause hörten wir Gedanken zum Gleichnis des verlorenen Sohnes aus Lukas 15 ab Vers 11. Ein wenig möchte ich Sie daran teilnehmen lassen: Der jüngere Sohn sagte.›Vater, gib mir den Anteil am Erbe, der mir zusteht!‹ Da teilte der Vater das Vermögen unter die beiden auf. Wenige Tage später hatte der jüngere Sohn seinen ganzen Anteil verkauft und zog mit dem Erlös in ein fernes Land. Dort lebte er in Saus und Braus und brachte sein Vermögen durch. Er wollte sein Leben selber bestimmen, hatte die Sehnsucht nach einem ganz anderen Leben entdeckt. Er wollte ein liebevolles Leben und drehte sich doch nur um sich selber. Diese Wünsche kennen wir auch und landen oft ganz woanders, gehen in den Reizen des Alltages unter, wie er auch. Doch dann kam eine Hungersnot und er kam zur Besinnung und ging in sich! Er wusste, so geht das nicht weiter, ich brauche die Liebe des Vaters. Er beschloss: Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn genannt zu werden. Mach mich zu einem deiner Tagelöhner! So machte er sich auf den Weg zu seinem Vater. Der Wunsch und das Ziel unseres Lebens ist ein liebevolles Leben zu haben. Er kam zu sich selber und dann kam er zu seinem Vater. Ich hörte zum ersten Mal das Wort beichten in einem anderen Sinn.be – ichten..sich zu sich selber stellen, keine Entschuldigung für dies und das, sondern er sagt: Ich habe gesündigt vor dir und vor Gott! Was macht der Vater? Er tröstet, nimmt ihn liebevoll in den Arm, wie einen eben seine Mutter tröstet. Ein guter Gedanke zur Jahreslosung hin! Der Vater sagt: Denn mein Sohn war tot, und nun lebt er wieder; er war verloren, und nun ist er wiedergefunden. Liebe zerrinnt, wenn sie nicht weiterfließt. Ja, empfangen und weitergeben, fließen lassen! Ich grüße sie mit der Liedaussage: ich danke dir, dass DU mich kennst und trotzdem liebst!             Ihre M. T.