1. Advent

Wir möchten Sie in die Adventszeit hinein grüßen.

Es ist Advent. Wir öffnen Türen an unseren Adventskalendern oder wir erinnern uns daran, wie schön es war, als wir noch Kinder waren. Und in uns bleibt es dunkel! Wir zünden eine Kerze an. Und wir bleiben im Dunkeln! Kennen Sie das?

Wir spüren immer mehr, dass der Advent nicht ausreicht, um all die Türen zu öffnen, die im Laufe unseres Lebens zugegangen sind. Ob es deshalb den Advent gibt, in dem das Öffnen der Türen am Adventskalender vielleicht ein Zeichen der Ermutigung sein soll, um unsere inneren Türen, die verschlossen sind, zu öffnen?

Vielleicht ist die Geschichte aus Apostelgeschichte 12  ja eine Adventsgeschichte:
So wurde Petrus im Gefängnis festgehalten, aber die Gemeinde betete beharrlich für ihn. In der Nacht bevor Herodes ihn vorführen lassen wollte, schlief Petrus zwischen zwei Soldaten mit zwei Ketten gebunden und die Wache vor der Tür bewachte das Gefängnis. Und siehe, der Engel des Herrn trat herein und ein Licht  erleuchtete  den Raum und er stieß Petrus in die Seite, weckte ihn so  auf und sagte: “Steh schnell auf.” und die Ketten fielen von den Händen. Und der Engel  sagte zu ihm: “Gürte dich  und ziehe deine Schuhe an.” Petrus tat es. Der Engel sagte weiter zu ihm: “Wirf dir den Mantel über und folge mir.” Petrus ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, ob es Wirklichkeit war, was durch den Engel geschah. Er meinte ein Traumbild zu sehen. Sie gingen aber durch die erste und die zweite Wache und kamen zu einem eisernen Tor, welches zur Stadt führte.  Dies tat sich ihnen von alleine auf.

Eine Adventsgeschichte. Vielleicht gilt es diese täglich zu lesen und zu meditieren, damit sich in uns Türen von alleine auftun können und wir den Weg zur Krippe finden.