Zurück vom Bundeskongress Blaues Kreuz

Traudel Krause und ich (Agathe Heiche) fuhren am Freitagmorgen bedecktem Himmel und freier Straße Richtung Wetzlar in die Rittal-Halle. Dort fand der Kongress des Blauen Kreuzes statt, auf dem wir mit einem Stand und  einem Workshop vertreten waren.

Um 17 Uhr fand die große Saalöffnung für die Besucher statt, und wir waren gespannt auf die Resonanz zu unserem Angebot.

Die Blaues-Kreuz -Arbeit kümmert sich ja um Menschen, die von ihrer Sucht (hauptsächlich Alkoholsucht) wegkommen wollen und um deren Familienangehörige, die auch sehr unter der Sucht des Familienmitglieds leiden.

Eva Geiz, unsere Multiplikatorin für Blaues Kreuz, hatte uns eingeladen, um Stufen des Lebens mehr Leuten im Blauen Kreuz bekannt zu machen. Die seelsorgerliche, lebensgeschichtliche Art unserer Kurse passt sehr gut zu der Art, wie den Menschen dort in ihren Gruppen geholfen wird. Sie lernen zu ihren Fehlern zu stehen und sich selbst zu reflektieren.

Der christliche Glaube spielt dabei eine große Rolle. Die Resonanz an unserem Stand war groß, vor allem sehr intensiv. Viele waren total begeistert und haben sich erkundigt, wo es in ihrer Nähe eine Möglichkeit der Kursleiterschulung gibt. Uns ist auch aufgefallen, dass unsere Kurse in Ostdeutschland bekannter sind als wir dachten. Viel Segen geht von Ruth Weiss und ihrem Seelsorgehaus Ichthys in Boitin aus.

Am Samstag war viel los, morgens am Stand und um 14 Uhr beim Workshop mit 22 Personen, danach wieder am Stand. Die Einheit die Traudel Krause gewählt hatte für den Workshop  war die  Ehebrecherin aus dem Kurs “weil du Ja zu mir sagst“.

Blaues Kreuz 3

Die Sehnsucht, dass jemand ja zu mir sagt ist riesig bei den Suchtbetroffenen. Auch zu sich selber ja sagen, sich im Spiegel anschauen können ist schon ein riesiger Schritt. Am Ende bekam jeder eine JA Plakette, für das JA Jesu zu jedem von uns. Es war sehr tief, und weil diese Menschen gelernt haben zu ihren Schwächen zu stehen, haben wir manche erschütternde Geschichte gehört, aber auch die Freude frei zu sein, und geliebt vom Vater im Himmel. Nicht alle Kurse eignen sich für diese Arbeit, aber es ist einfach spitze, dass wir so mithelfen können dass Menschen Heilung erleben. A

Alle waren sehr herzlich miteinander, obwohl es auch mehrere hundert Menschen waren. Am Abend fuhren wir müde, aber erfüllt wieder heimwärts. In Herborn, bei einer Freundin konnten wir übernachten und am Sonntagmorgen frisch ausgeruht heimfahren nach Hausen und Schwaigern. Es ist herrlich den Menschen auf diese Weise sagen zu können: ” der Vater im Himmel sagt JA zu dir