Zurück aus Russland

Liebe Freunde, Bekannte und Beter,

jetzt sind wir wieder mit großer Dankbarkeit nach fast 4 Wochen aus Russland zurückgekehrt. Zuerst bedanken wir uns für alle Begleitung im Gebet in dieser besonderen Zeit.

Die Gemeinden der Evang.Lutherischen Kirche in St. Petersburg und in der Propstei Samara/Wolga haben uns herzliche Grüße aufgetragen, die wir somit gleich weitergeben. Allen, die uns für diese Arbeit unterstützt haben danken wir und auch die Gemeinden dort herzlich.

Wir durften eine gute Zeit bei den verschiedensten Diensten und unterschiedlichsten Begegnungen in St.Petersburg und in Samara erleben.

Das erste Seminar „Ein Platz an der Sonne“ aus dem Glaubenskurs „Stufen des Lebens“ fand bei winterlichen Temperaturen im Theologischen Seminar in Novosaratovka bei St. Petersburg statt. In diesen Tagen konnten wir auch bei zwei Gottesdiensten in der St. Petrikirche während der „Deutschen Woche“ teilnehmen. Diese Kirche war jahrzehntelang als Schwimmbad genutzt und wurde der Gemeinde wieder zurückgegeben. Mit viel Aufwand wurde sie mit Unterstützung von vielen Geldgebern, auch vom Gustav Adolf Werk u.a.,  für Gottesdienste, Gemeindearbeit und Verwaltungsräumen renoviert.

Zur Zeit betreut noch ein deutscher Pfarrer die Gemeinde dort. In jedem Gottesdienst wird in Deutsch gepredigt und ins Russische übersetzt.

Am 27. April flogen wir mit unserer Dolmetscherin weiter nach Samara und wurden dort mit Freude erwartet. Das erste war ein Seminar für verantwortliche Frauen aus der Wolgaregion, d.h. von Kazan im Norden bis Wolgograd (Stalingrad) im Süden und Orenburg im Osten.

Als Zweites fand eine Gemeindefreizeit  für Frauen aus der Region Samara und aus Uljanowsk statt. Ein großer Teil der Teilnehmerinnen war uns schon vom letzten Jahr persönlich bekannt, und es war ein fröhliches Wiedersehen und wie ein „Heimkommen“.

Erika konnte als Kursleiterin die Seminare übernehmen. Das Material hatten wir bereits hier vorbereitet und mitgenommen. Es musste noch an einigen Stellen ins Russische übersetzt werden. Auch Biblische Werkfiguren wurden uns von einer Egli-Kursleiterin gespendet und mitgegeben. Diese durften wir der Pfarrerin aus Togliatti, Tatjana, für ihre Arbeit in der Gemeinde und mit Behinderten übergeben.

Gotthilf übernahm bei Gemeindegottesdiensten und Abendmahlsfeiern die Predigt und  teilweise die ganze Leitung, sowie eine Bibelstunde.

Der 9. Mai war für uns nicht nur „Siegestag mit Waffenparade“, sondern vielmehr

70 Jahre Frieden! Das konnten wir auch beim Gottesdienst am 10. Mai in dankbarer Weise zur Sprache bringen.

In diesen Tagen haben wir vieles mit Bildern festgehalten und bei Interesse berichten wir auch gerne.

In unserer Post fanden wir eine Karte mit folgenden Worten, die unsere Erfahrung wiedergibt:

Ich will euch mehr Gutes tun als je zuvor, und ihr sollt erkennen, dass ich der HERR bin.  Hesekiel 36,11

In dankbarer Verbundenheit grüßen wir heute

Erika und Gotthilf Stein