Pfingsten

Zehn Tage weilten die Apostel und viele Jünger in einem Saal zu Jerusalem. Auch Maria, die Mutter Jesu, war bei ihnen.

Da erhob sich ein Brausen in den Lüften, als käme ein mächtiger Sturm, und über jedem von ihnen, die versammelt waren, erschien eine feurige Zunge. Das war das Zeichen des Heiligen Geistes, und der Geist erfüllte sie und nahm ihnen jede Furcht, so dass sie alle aus dem Saal hinausgingen und auf den Straßen und Plätzen vor allem Volk den Namen Jesu bekannten.

Sie priesen Gott und verkündeten die Frohe Botschaft, und alle verstanden sie und hörten sie in ihrer eigenen Sprache, ob sie nun Galiläer oder Judäer oder Ägypter oder Libyer waren, ob sie vom Pontusgebirge, aus Mesopotamien oder Rom kamen.

Viele bekehrten sich und ließen sich taufen. So begann die Kirche Gottes zu wachsen. Unzählige gaben ihr Leben für den Glauben und starben eines grausamen Todes. Doch jeder Blutstropfen, den sie vergossen, erweckte neuen Glauben und ließ die anderen in Treue ausharren.

Mehr als zweitausend Jahre sind seither vergangen und die Welt hat sich sehr verwandelt und leider sterben auch heute noch Menschen um des chrlstlichen Glaubens Willen.

Aber Gott ist und bleibt derselbe.  Er ist der Anfang, von dem alles ausging. Er wird auch das Ende sein. Auf IHN geht alles zu, auch unser eigenes Leben. Wir haben es von IHM erhalten, um IHN zu erkennen und heimzukehren zu IHM und bei IHM zu sein in Ewigkeit.