Mitarbeiterwochenende im KBZ Weinsberg

Mitarbeiterwochenende Sechselberg, 30.01.-01.02.2015

Bericht von Gudrun Brenner,  Mitarbeiterin Stufen des Lebens im KBZ Weinsberg

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. (Röm.15,7)

(Foto: Banane liebt Karotte)

Mit diesem Symbol begann unser Wochenende: Karotte und Banane als Bild für die Verschiedenheit der Menschen, die trotzdem zusammengehören. Als Referent war Herr W. Günther dabei, früherer Jugendreferent im KBZ Weinsberg.

Erst die Liebe, dann die Moral

Das JA Gottes steht an erster Stelle: Fürchte dich nicht, du bist angenommen! Wenn wir Jesus das glauben und Ihn lieben, ist die Gefahr, unseren Nächsten klein zu machen, ihm neidisch zu sein oder besser sein zu wollen, eingedämmt. Sich selbst anzunehmen mit seinen Gaben und Grenzen ist eine elementare Voraussetzung.

Wie spiegelt sich das Leben des Menschen Jesus in meinem Leben?

…trotz Verschiedenheit Einheit zu leben

…wo Gemeinde ist, lebt Christus (Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…)

…im Ungenügen den Weg des Vertrauens auf Gottes Führung gehen

…unseren Egoismus abbauen

…gnädig sein

Dann können unter bzw. auf dem Dornengestrüpp unseres Lebens Blumen wachsen.

Gottes Angebot

Im Gottesdienst spannte W. Günther den Bogen vom 1.Gebot zur Jahreslosung. Für ihn sind die 10 Gebote Gottes ein Angebot für ein gelingendes Leben. Er erinnerte uns daran, dass Jesus uns liebevoll ansieht. Wir aber verdecken das Angesicht Jesu durch andere Mächtigkeiten, wie z.B. mit unserem Bedürfnis nach Sicherheit, unserer Ehrsucht, Habsucht, unserem Neid und unserem Selbstmitleid. Wir huldigen unserem „ICH- Altar“.

Zu Gottes Lob

Wir fanden 10 000 Gründe, Gott zu loben mit Liedern und Gebeten. Das Lob Gottes stärkte uns und machte uns froh. Die Freude darüber fand ihren Ausdruck im Tanzen und in den Gesprächen. Eine temperamentvolle Morgengymnastik machte uns wach und aufnahmefähig. Als Krönung beschenkte Gott uns mit einer traumhaften Winterlandschaft.

Zum Abschluss feierten wir gemeinsam das Abendmahl, den Zuspruch der Vergebung aller Schuld durch Jesus. Ein Bibelwort, persönlich zugesprochen, ermutigte uns für den weiteren Weg.

„Wie Christus mir begegnet, mich annimmt und mich segnet,

so will ich dir begegnen, dich annehmen und segnen.“  G.Heinzmann