Herbst

Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder, und der Herbst beginnt. Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind

An dieses Lied von dem Schweizer Dichter Johann Gaudenz von Salis-Seewis erinnerte ich mich, als ich bei uns in den Weinbergen spazieren ging und auf die verblassten Blätter schaute. Von gelben Stoppelfeldern ist zwar jetzt nichts mehr zu sehen, denn die Landwirte haben bereits die Wintersaat ausgesät und auch der Wald ist noch nicht bunt, aber bald wird es so weit sein und wir können uns an den Farben des Herbstes erfreuen.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder viel Grund zur Dankbarkeit für die reiche Ernte, die überall eingefahren werden konnte; sei es bei der Weinernte oder der Apfelernte, Kartoffeln, Nüsse, Rüben, Kraut  usw. Es war ein gutes Jahr und wir können Gott nicht genug dafür danken, dass es von allem die Fülle gab. Er beschenkt uns aus seinem Reichtum; wir dürfen uns darüber freuen und von dem Überfluss weitergeben. Darum – eine weiteres Lied: “Danket dem Herrn, denn er ist sehr freundlich, seine Güt und Wahrheit währet ewiglich“.

Gehen Sie gesegnet in diese Herbstzeit und genießen Sie jeden Sonnenstrahl der vom Himmel gesendet wird.