„Goldsuche“ am Tag der Begegnung in Willsbach

 

Auf der Suche nach dem inneren Gold

„Sie haben sich auf den Weg gemacht…sozusagen auf Goldsuche gemacht!“ mit diesem einleitenden Satz machte uns Frau Traudel Krause neugierig auf ihr Referat anlässlich des Tags der Begegnung. Frau Krause, Vorstand der Stiftung Pflanzschule hat den neusten Kurs „Der Segen bleibt“ in Zusammenarbeit mit dem Redaktionskreis entwickelt und lud auf die Suche nach dem inneren Gold ein:

„Wer zur Bank geht und sagt, dass er sein Vermögen in Gold anlegen will, der will Beständigkeit, nicht Vergänglichkeit, der will Bleibendes, was nicht von Motten zerfressen werden und wo der Zahn der Zeit nicht daran nagt.

Im zurückliegenden Kurs hatten wir durch alle Einheiten viel Gold im Bodenbild,  … immer ein Symbol für den Segen in unserem Leben. Der Segen, das Glanzstück des Himmels …. der Segen, der nicht verjährt und nicht verfällt, der Segen, der bleibt, auch wenn vieles in unserem Leben sich verändert, schwächer wird (z.B. unsere Arbeitskraft, unsere Gesundheit), auch wenn manches zerbricht oder bruchstückhaft bleibt.

So wie sich Gold in der Natur findet, so findet sich das innere Gold auch bei uns im ganz Alltäglichen, im Staub des Alltags oder im Wasser des Unbewussten….in den Tiefen unserer Seele. Da gibt es Goldadern und immer wieder stoßen wir darauf. Goldadern mitten im Gestein.

Goldadern wie Segenslinien. Erinnern wir uns an die Steine, die schweren Brocken in der 4.Einheit? mittenhindurch ging eine Linie ….. Segen, den wir vielleicht schon von den Vorfahren mitbekommen haben.

Das Glück ist immer gegenwärtig. Mitten im Alltag kann ich dankbar sein dafür, dass mein Herz schlägt, die Vögel im Garten singen, unsere Lebenserfahrung unser Reichtum ist und die Schatzkammer unserer Lebensgeschichte sich mit jedem Jahr mehr füllt mit schönen Erinnerungen und auch mit manchem Leidvollen . Es kann sein, dass wir im Rückblick entdecken, dass einiges einen besonderen Glanz bekommen hat: Wir haben es durchgestanden und sind reifer geworden….und manches ist vielleicht sogar zur Goldader geworden.

„Ist es nicht ein Segen? Es ist mir zum Segen geworden.“

Und der größte Segen: Gott selbst als Gold in unserem Leben. ER wohnt in uns. So wie Jesus Christus es uns selbst zusagt: „Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.“ Joh. 14,23 .

Paulus sagt es so: Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Gal. 2,20

Gott oder Jesus Christus als unser innerster Kern, das ist der eigentliche Schatz, das wertvolle Gold. Das nicht vergänglich ist, das nicht verfällt und nicht von Motten angenagt wird.

Es ist ein Geheimnis, dass Jesus Christus in mir Wohnung genommen hat … und wie ich finde, ein Geheimnis, das eine große Kraft entfaltet. Und immer können wir darum bitten, dass ER einzieht und Wohnung nimmt.“

Mit der Einladung, den Pilgersegen „der Herr segne dich, allewege, allezeit. Amen“ mit dem Tischnachbarn zu praktizieren, schloss Frau Krause die Goldsuche ab.

Ein gelungener Tag der Begegnung, umrahmt von gemeinsamen Singen und kulinarischen Leckerbissen.