Pfingsten

Das Kommen des Heiligen Geistes

Am Pfingsttag waren alle versammelt.
Plötzlich ertönte vom Himmel ein Brausen wie das Rauschen eines mächtigen Sturms und erfüllte das Haus, in dem sie  versammelt waren.
Dann erschien etwas, das aussah wie Flammen, die sich zerteilten, wie Feuerzungen, die sich auf jeden Einzelnen von ihnen niederließen.
Und alle Anwesenden wurden vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu sprechen, wie der Heilige Geist es ihnen eingab.    
Damals lebten in Jerusalem gottesfürchtige Juden aus vielen verschiedenen Ländern.
Als sie das Brausen hörten, liefen sie herbei. Bestürzt hörte jeder von ihnen die Versammelten in seiner eigenen Sprache reden.
Außer sich vor Staunen riefen sie: »Wie kann das sein? Diese Leute stammen alle aus Galiläa,  und doch hören wir sie in den Sprachen der Länder sprechen, in denen wir geboren wurden!
Da stehen wir – Parther, Meder, Elamiter, Leute aus Mesopotamien, Judäa, Kappadozien, Pontus, der Provinz Asien, Phrygien, Pamphylien, Ägypten und den Gebieten von Libyen aus der Gegend von Kyrene, Besucher aus Rom, Juden sowie zum Judentum Übergetretene,
Kreter und Araber – und wir alle hören diese Leute in unseren eigenen Sprachen über die Taten Gottes reden.«
Erstaunt und verwirrt standen sie da. »Was mag das bedeuten?«, fragten sie einander.  Apostelgeschichte 2,1 – 12 NL
Gemälde von Karola Onken www.karolaonken.blogspot.com