Wort zum Februar

von Traudel Krause

Die Geschichte des Jakob aus der Bibel hatte mich über Wochen sehr beschäftigt. Wie er sich bemühte, kämpfte, trickste um der Erste, der Beste und der Gesegnete zu sein!
Eines Morgens wachte ich auf mit dem Gedanken:

Kämpfen und geschehen lassen……

Die Worte kamen mir irgendwie bekannt vor, aber erst eine halbe Stunde später ging mir das Licht auf:

Das ist Frieder Gutschers Lied! (Text von Antje Sabine Nägeli)        

Text: Sei gesegnet, du und mit dir die Menschen, die zu dir gehören, dass ihr inmitten dieser unbegreiflichen Welt den Reichtum des Lebens erfahrt.
Dona nobis pacem, dona nobis pacem, dona nobis pacem, Amen. Halleluja.
1. Es wachse in dir der Mut, dich auf das Leben einzulassen, mit all seinen Widersprüchen, all seiner Unvollkommenheit, dass du beides vermagst, kämpfen und geschehen lassen, ausharren und aufbrechen, nehmen und entbehren.
2. Es wachse in dir der Mut, dich liebevoll wahrzunehmen, dich einzulassen auf andre Menschen und ihnen Teil zu geben an dem, was du bist und hast.

Er wünscht, dass wir beides vermögen, kämpfen und geschehen lassen, ausharren und aufbrechen, nehmen und entbehren.

In vielem geht es uns wie Jakob: wir können zwar manches tun, aber wir können es uns nicht verdienen, gesegnet zu werden. Der Segen Gottes ist ein Geschenk, wir können ihn geschehen lassen, denn Gott will nichts lieber, als uns zu segnen.

In vielen Orten gibt es bald Kurse zu diesem Thema.
Machen Sie sich doch auf, um mehr darüber zu erfahren und zu erleben.