Überblick, Einstieg, Struktur und Rahmen von Stufen des Lebens

typisch: der Überblick

  • Stufen des Lebens als Glaubenskurs ist ein missionarisches Gemeindeaufbaumodell mit ökumenischer
  • Ausrichtung.
  • spricht schwerpunktmäßig Menschen um die Lebensmitte und am Rande der Gemeinde an.
  • bietet Glaubens- und Lebenshilfe an und vermittelt nicht vorrangig Wissen.
  • regt durch anschauliches Arbeiten zur persönlichen Auseinandersetzung und zum Gespräch in der Gruppe an.
  • ist mehr auf Dialog und Austausch als auf Diskussion angelegt.
  • will in die Gemeinde hineinführen mit Inhalten, die biblische, seelsorgerliche und thematische Anteile haben.
  • knüpft an Alltagserfahrungen an und sensibilisiert für eigene Verhaltensmuster, Biblischer Text und lebensgeschichtliche Themen werden aufeinander bezogen.
  • entfaltet biblische Geschichten mit Hilfe von Bodenbildern. Die biblische Botschaft  wird ins Bild gebracht und in einem kreativ-dynamischen Prozess veranschaulicht.
  • eröffnet Zugang zu biblischen Inhalten und macht biblische Texte transparent, verständlich und umsetzbar.
  • wirbt um eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus, zu den Menschen und zu sich selbst.
  • profiliert Laien und ist eine Bewegung von Ehrenamtlichen.
  • arbeitet gleichberechtigt mit begabten Ehren- und Hauptamtlichen als Kursleitenden zusammen und schult sie in Seminaren.

typisch: die Struktur

  • Ein- bis zweimal jährlich wird ein Kurs mit jeweils anderem Thema angeboten.
  • Jeder Kurs findet mit vier in sich abgeschlossenen Einheiten (Dauer je 2 Stunden) in einem überschaubaren Zeitraum statt, meistens wöchentlich.
  • Jede Kursleiterin und jeder Kursleiter wird von einem Mitarbeiterteam unterstützt.
  • Kennzeichnend ist eine liebevolle Atmosphäre (Gestaltung des Raumes, persönlicher Empfang und Verabschiedung), in der sich die Kursteilnehmenden angenommen fühlen.
  • Die Kursteilnehmenden sitzen in einem Stuhlkreis um das Bodenbild.
  • Jede Einheit wird durch eine kurze Tee- und Kaffeepause unterbrochen, was der Kontaktaufnahme und dem lockeren Austausch dient.
  • Das Singen ist als gemeinschaftsstärkendes Erleben wichtiger Bestandteil eines Kurses.
  • Es empfiehlt sich, jede Kurseinheit mit einem Gebet abzuschließen.
  • Die Teilnehmenden erhalten meistens am Ende einer Kurseinheit einen kleinen kreativen Erinnerungsimpuls (s. ergänzende Anlagen).
  • Begleitend können seelsorgerliche Gespräche angeboten werden (s. ergänzende Anlagen).
  • Wo möglich findet im Anschluss an die Kursrunden für alle Kursteilnehmenden ein Abend der Begegnung statt, zu dem auch Gäste eingeladen werden können (s. ergänzende Anlagen).
  • Eine schriftliche Nachlese fasst das Kursgeschehen zusammen, das so bei den Teilnehmenden weiter wirken kann (s. ergänzende Anlagen).

typisch: der Einstieg

  • Bei einer erstmaligen Kurseinführung in der Gemeinde ist die rechtzeitige Absprache mit der Gemeindeleitung (Hauptamtliche und Laiengremien) erforderlich, wo möglich auch in ökumenischer Absprache.
  • Effektiv ist eine persönliche Einladung zu den Kursen mit einem Flyer sowie die Nutzung nichtkirchlicher Informationsmöglichkeiten (Zeitung, Amtsblatt…).
  • Teilnehmende  aus früheren Kursen werden wieder eingeladen.
  • Die Teilnehmenden werden gebeten, sich anzumelden (Anmeldeadressen im Einladungsflyer).
  • Die Kurse finden abends, morgens (mit Kinderbetreuung) oder nachmittags statt.
  • Die Teilnehmerzahl soll möglichst nicht begrenzt werden. Bei entsprechend großer Nachfrage kann zu einem anderen Zeitpunkt ein weiterer Kurs angeboten werden.
  • Wenn möglich wird keine Kursgebühr erhoben. Die Teilnehmenden können die Arbeit durch freiwillige Beiträge und Spenden unterstützen.
  • Als persönliche Geste und zur Erleichterung der Kommunikation erhalten alle Teilnehmenden ein Namensschild, das sie vor sich auf den Boden stellen.

typisch: der Rahmen

  • Im Miteinander aller Aktivitäten und Gremien von Stufen des Lebens lebt und wächst das Gemeindeaufbaumodell im In- und Ausland.
  • Die Stiftung Pflanzschule ist als gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts ein freies Werk und nimmt die ihr von der Initiatorin übertragenen geschützten Urheberrechte wahr. Für die Kursarbeit gelten verbindliche Rahmenbedingungen.
  • Das Emblem Stufen des Lebens dient in  angemessener Größe als einheitliches Erkennungszeichen auf allen Publikationen auf Gemeinde- und Landesebene und darf deshalb nicht verändert werden.
  • Für Werbezwecke wird der Allgemeintext (siehe Vorlage für Einladungsflyer) dringend empfohlen.
  • Auch die Kurseinheiten sind ein Gesamtprogramm mit klarer Zielsetzung und dürfen nach Inhalt und Darstellung (Bodenbild) im Wesentlichen nicht verändert werden.
  • Im Kuratorium der Stiftung laufen die Fäden zusammen. Es trägt Sorge (= cura), koordiniert und akzentuiert die Gesamtarbeit. Ihm obliegt die perspektivische Planung, Weiterführung und Ausdehnung des gesamten Werkes.
  • Das Redaktionsteam überarbeitet die bestehenden Kurseinheiten, erarbeitet und gestaltet neue Kursthemen im Sinne der Gründerin und führt die Erstmultiplikation durch.
  • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren werden für die einzelnen Landeskirchen und freien Werke von der Stiftung Pflanzschule berufen und fortgebildet.
  • Die berufenen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren führen eigenverantwortlich bei Seminaren für Kursleiterinnen und Kursleiter in das Thema eines Kurses ein.
  • Seminare für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (Multis) wie auch für Kursleiterinnen und Kursleiter dienen der Gewährleistung und Ausweitung der Arbeit.
  • Die Teilnehmenden der Kursleiterseminare sind zur Kursdurchführung und zum Kauf einer Arbeitsmappe berechtigt.
  • Die Geschäftszentrale in Willsbach unterstützt die vielseitige Arbeit durch Beratung und Begleitung, Organisation, Versand und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Der Förderverein besteht aus über 650 Förderern, die die Kursarbeit ideell und finanziell unterstützen. Er ist stets für weitere Mitglieder offen.
  • Mitgliedsbeiträge und Spenden werden sorgfältig verwaltet und zweckbezogen verwendet. Sie sind steuerrechtlich abzugsfähig.