Stimmen aus der Grafschaft Bentheim

„Wird Dir das nicht langsam langweilig?“, fragt mich Beate, als ich ihr erzähle, wie sehr ich mich darauf freue, wieder ins Kloster zu fahren. Ein neuer Glaubenskurs steht an. Das Thema ist mir fast egal, ich fahre auf jeden Fall! „Von wegen langweilig! Ich finde das alles immer wieder neu spannend und faszinierend.“ „Naja“, meint Beate, die eher zu den Glaubenskritischen meiner Bekannten gehört. „Was ist denn daran so interessant, dass Du da jedes Jahr hin musst? Erzähl mal!“

Dann lege ich los:

Ich freue mich einfach immer neu auf die Gruppe, auf die, die ich schon kenne und diejenigen, die ich eben kennen lerne. Das Miteinander ist vertrauensvoll und sehr offen. Ich kann persönliche Sachen sagen und anhören.

Die Leiterinnen, Gesine Groothuis und Gisela Kalverkamp, sind ein gut eingespieltes Team. Der Kurs ist immer sehr gut vorbereitet und wird professionell durchgeführt. Die Beiden haben aber darüber hinaus eine sehr herzliche und pragmatisch liebevolle Art, die sich in der Durchführung des Kurses und im Miteinander des Teams und der Gruppe zeigt. Sie lassen sich gerne in ihre Karten gucken und geben gerne hilfreiche Anleitungen und Hinweise für uns Multiplikatorinnen.

Dann spricht mich die Art der Kurse mit den Bodenbildern sehr an. Durch den Umgang mit vielen unterschiedlichen Materialien und Textangeboten wird mein Glaube alltagstauglich. Meine Lebensthemen kommen darin vor und ich erhalte einen total anderen Blick für manches Festgefahrene. So können nötige und befreiende Veränderungen möglich werden. Auf jeden Fall sind immer neue Impulse für mich persönlich und meine Kirchengemeinde dabei. Und Frenswegen ist ein guter Ort für das Nachdenken über den Glauben. Die ganze Anordnung des Klosters führt zur Konzentration. Ich mag das große Labyrinth besonders gerne.

„Nein, Beate. Das ist überhaupt nicht langweilig, sondern springlebendig und persönlich unglaublich wertvoll. Wie ist es, fährst Du nächstes Jahr mit?“