Jugendstufen – ist das was für mich?

Die Frage ist berechtigt, und Menschen stellen sie sich, egal in welcher Altersstufe: Warum sollte ich dahin gehen? Was habe ich davon?

Inzwischen gibt es die „Jugendstufen“ schon 4 Jahre. Zwischen 10 und 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben gefunden: „Ja, das ist was für mich“!

Warum ist das was für mich?

Weil es gut tut! Wollen Sie ein wenig teilnehmen? Wir beginnen mit dem gemeinsamen Vesper. Einfach zunächst einmal ankommen können, sich aufwärmen, da sein können ohne Vorbedingung. Wir treffen uns Montagabends ab 19.30 Uhr im Ev. Kiliansgemeindehaus in Obersulm-Sülzbach.

Zur Anfangsgruppe kommen immer wieder Neue hinzu, so diesmal zwei Flüchtlinge, die durch ihre Anwesenheit einen ganz anders gearteten Lebensalltag mitbringen. Ihre Erfahrungen und Herausforderungen bereichern den Kurs und weiten unseren Horizont. Für sie ist Christ sein eine bewusste Entscheidung.

Auch das Singen holt jeden auf seine Weise ab. Rebekka kümmert sich um die Liedauswahl: „Who am I, that the Lord of all the earth would care to know my name …“ oder „Ist es nicht wunderbar, an diesem Tag zu sein – es ist ein Privileg, erachte es nicht als klein …“

Die jungen Erwachsenen sind aufmerksam dabei – sie stellen Fragen und stellen in Frage:

Warum fragt Jesus den Gelähmten: „Willst du gesund werden“? Das ist doch logisch. Es entwickelt sich ein Gespräch. Was will ich? Will ich, dass es anders wird? Wir stellen fest, Jesus gibt dem Kranken die Würde gefragt zu werden.

Anja, die den Kurs vorbereitet hat, gibt den Gesprächen Raum.

Danach ist es Zeit für die zweite Vesperpause.

Gott spricht heute zu uns durch diese Geschichte. Die jungen Erwachsenen merken: Mein Leben und Gott haben miteinander zu tun. Kann ich mich öffnen, dass der Same in mich hineinfällt, der Glaube und Hoffnung weckt? Kann es anders werden?

So nimmt jeder für sich einen Impuls mit, eine Ermutigung, eine Frage oder ein Lied:

„When I am down … you raise me up … so I can stand on mountains … you raise me up to more than I can be.”

M.L.