Euch ist HEUTE der HEILAND geboren

Euch ist heute der Heiland geboren! Das ist eine Botschaft in unseren Alltag hinein. Ob wir deshalb Weihnachten feiern, damit wir dadurch aufgefordert werden, inne zu halten, um diese Botschaft neu zu hören? Kann es sein, dass Gott in diesen Tagen besonders darum wirbt, dass wir sein Geschenk an uns  bei unserer ganzen Geschäftigkeit nicht übersehen? Mich fasziniert es, dass dadurch, weil wir im Kalender Weihnachten haben, die Menschheit vom Himmel her herausgerufen wird, dass Gott uns bereits beschenkt hat. Der Alltag bleibt, die Mühen, die Nacht, der Tod bleiben. Aber da gibt es etwas, da scheint das Licht in die Nacht hinein, da kommt die Freude in die Mühe hinein und die Hoffnung durch den Tod hindurch.

Wenn wir uns so auf dem Weg zur Krippe befinden und manchmal auch etwas jammern, weil es so gar nicht Besonderes auf diesem Weg gibt oder weil wir so hetzen müssen, damit auch alles erledigt wird, oder weil die Familie nicht so beisammen ist, wie wir uns das wünschen, dann will in all diese Situation das Licht hineinscheinen, die Hoffnung durchbrechen und die Freude Raum finden.

Könnte es sein, dass es nur Augenblicke bedarf, damit es Weihnachten wird? Dieser Augenblick des tiefen Wissens, dass für mich der Heiland als Geschenk in die Welt hinein geboren ist, als Licht, damit es nicht dunkel bleibt, nicht freudlos und nicht hoffnungslos. Ach lesen wir doch diese Augenblicke wie Manna auf, dann wird es wahrhaft Weihnachten. Dann überfordern wir uns nicht, wenn wir zur Krippe unterwegs sind. Dann geschieht Weihnachten mitten in unserem Alltag.

So ein Augenblick könnte das schönste Geschenk sein, und das wünschen wir Ihnen und uns, damit wir von dem leben, was vom Himmel her in unser Leben fällt: Jesus selbst! Denn uns ist heute der Heiland geboren! Das singen die Engel und wir wollen mitsingen:

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen das Wohlgefallen Gottes!

( Worte von Waltraud Mäschle+).

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