30 Jahre Stufen des Lebens – 30 Jahre Segen

30 Jahre Stufen des Lebens – 30 Jahre Segen

Welch ein Fest! Ein Fest zur Ehre Gottes, ein Fest des Dankes und der Freude, ein Fest der Begegnung,ein Fest für alle Sinne.

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Festschrift - 30 Jahre Stufen des Lebens - Brannte nicht unser Herz ...? 30 Jahre Segen

„Brannte nicht unser Herz? – So das Festmotto der Einladung, der rund 500 Gäste folgten. Ja, schon bei den Vorbereitungen war es zu spüren, bei jedem einzelnen Mitarbeiter wurde das brennende Herz zum Inspirator dieses Festes. Es begann mit einem Gottesdienst in der Weinsberger Johanneskirche und fand Fortsetzung in der nahe gelegenen Hildthalle.

Beim Betreten der Johanneskirche faszinierte die Besucher des Festgottesdienstes zunächst visuell ein großes Herz, brennend-rot dekoriert. Es zog den Blick zum Altarraum, von wo seitlich – einem Flusslauf gleich – ein roter Samt über alle Stufen bis ins Kirchenschiff floss, auf jeder einzelnen Stufe ein brennendes Kerzenlicht.

Wir danken den Fotografen Frahm, Berroth und Gebert sehr herzlich.

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Vielleicht symbolisierte dieses Bild die Vision der Gründerin Waltraud Mäschle aus Hesekiel 47, dass sich ein Segensstrom vom Tempel ins Land ergießt, der den dürren Lebensboden bewässert. Die Festgäste erlebten einen bewegenden Gottesdienst, der ermutigte, sich dem Thema der Emmaus-Jünger zu öffnen und zu fragen, wieweit das eigene Herz noch brennt.

Margret Leitlein, die Leiterin im Kirchenbezirk Weinsberg nahm dieses Motto bei ihrer Begrüßung in lebendiger Weise auf, stellte die Antwort in den Raum:„Es brennt noch, das Feuer brennt noch, weil Jesus unser Herz durch seine Liebe immer wieder neu entzündet“. An der Frage nach dem brennenden Herzen der Jünger – und in Übertragung nach dem Herz der Gottesdienstteilnehmer – entzündete sich auch die Dialogpredigt von Dekan Georg Ottmar und Traudel Krause, Leiterin des Werkes und Vorstand der Stiftung Pflanzschule. Dazwischen immer wieder Lesungen des Bibeltextes aus dem Lukas-Evangelium, Kap. 24 durch Ursel Perino.

Musikalisch wurde der Gottesdienst durch die Jugendkantorei Weinsberg mit Kirchenmusik-direktorGerhardFrisch festlich umrahmt. Besonders während der Austeilung des Abendmahls waren die Lied-Beiträge sehr einfühlsam.

Die Schirmherrin unseres Jubiläums, Dr. Christel Hausding sprach als Präsidentin der Synode der Ev. Landeskirche ein Grußwort. Sie ist Stufen des Lebens seit Jahren verbunden und betonte die Stärke der Bodenbilder als wesentliches Merkmal der Kurse.

Am Ende des Gottesdienstes erhielten die Besucher als Erinnerungsimpuls ein„brennendes Herz“ – ein Keramikherz mit leuchtend rot-gelber Flamme.

Nach dem Gottesdienst fand das Fest in der nahe gelegenen Hildthalle seinen Fortgang. Die große Schar der über 70 ehrenamtlichen Mitarbeiter war im Einsatz, um die Gäste zu verwöhnen. In liebevoller Vorarbeit waren Häppchen, Fingerfood, Süßes und Salziges phantasievoll kreiert und wurden bei einem Glas Sekt genussvoll verkostet. Dabei fanden herzliche Begegnungen und lebendige Gespräche statt.

Die Festhalle war wunderbar geschmückt, ein beeindruckendes Bühnenbild mit einem überdimensionalen Herz und dem Festmotto. Blütenzauber umrahmte die Bühne. Das folgende, bunte Programm, teils heiter, teils ernst, vermittelte den Gästen einen Einblick in das Reli-Geschehen mit seinen vielfältigen Auswirkungen im In- und Ausland. Dabei kam in allen Beiträgen die herzliche Verbundenheit zu unserem Werk zum Ausdruck.

Ein besonders bewegendes Geburtstagsgeschenk überbrachte Frieder Gutscher. Zu unserem Jubiläum war ein neues Lied entstanden mit unserem Festmotto als Refrain: „Brannte nicht unser Herz als er mit uns redete und sein Wort uns traf…“. Er trug es gemeinsam mit Pfarrer Tobias Wittenberg vor.

Grußworte von Amtsleitern verschiedener Landeskirchen und von Vertretern befreundeter Werke gaben Einblick in die enge Beziehung und die Geschichte unserer Zusammenarbeit. Einen tiefsinnigen Beitrag brachte das Theater Transparent mit einem „Interview“. Die Reporterin hält einem erfolgreichen Geschäftsmann den Spiegel der Ideale seiner Jugend vor. Was war – was ist geworden?

Natürlich mussten die Unterrichtsmappen – das Herzstück der Kurse – ins rechte Licht gerückt werden. In einem anspruchsvollen Beitrag durch das Team des Redaktionskreises wurden sie kurzweilig und schlagfertig präsentiert. Der Mitarbeiterkreis hat die einzelnen Kursthemen nochmals bildlich auf großen Schildern – mit begleitendem Gedicht – veranschaulicht. Und – schon mal auf der Bühne – sangen die 70 Mitarbeiter des Kirchenbezirks 2 Loblieder, ein Dank an Gott für 30 Jahre Segen. Die Begeisterung auf der Bühne erfasste die Gäste im Saal und sie stimmten spontan mit ein.

Ja, es war ein Fest zur Ehre Gottes – und zur Freude der Gäste und Mitarbeiter. Beim Verabschieden gab es als Überraschung noch eine Festschrift „30 Jahre Segen – Brannte nicht unser Herz….“ Es ist ein bewegendes Dokument, das Einblick in den Aufbau und die segensreiche Entwicklung von Stufen des Lebens gibt. An dieser Stelle danken wir den Verfassern für die wertvollen Beiträge und wünschen, dass die Festmelodie noch lange nachklingt.

Ursel Perino

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Festschrift - 30 Jahre Stufen des Lebens - Brannte nicht unser Herz ...? 30 Jahre Segen