Reisebericht Südamerika 2012

Drei Frauen mit sechs Koffern unterwegs mit Stufen des Lebens in Brasilien und Paraguay

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Die drei Frauen waren Marlene Klassen, die in Paraguay geboren ist, Traudel Krause, die Vorstandvorsitzende der Stiftung Pflanzschule und Elke Werner-Schmit.

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Für die Reise gab es mindestens drei Anlässe:

Marlene und Elke hatten das Anliegen, zu sehen, ob und wie es mit Stufen des Lebens im Chaco von Paraguay weitergegangen ist. Sie hatten dort vor 1 ½ Jahren zwei Kurse durchgeführt.
Marlene hatte über Eleonore (Ehefrau eines früheren Studienkollegen ihres Mannes) auch Kontakt zu Mennoniten in Asuncion aufgenommen und erfahren, dass Hildi Amstutz und Ehemann dabei sind, ein geistliches Rüstzentrum 83 km von der Hauptstadt entfernt aufzubauen. Hildi interessierte sich für die Herstellung von biblischen Erzählfiguren und die Stufen des Lebens-Glaubenskurse.
Der brasilianische Pastor Carlos Musskopf aus Sao Paulo kam – auf der Suche nach einem Glaubenskurs, den er auch in einem Sozialwerk durchführen kann – nach Deutschland. Er hatte Kontakt zu Andreas Schlamm. Dieser organisierte am 1.7.2011 in Berlin ein Treffen mit Traudel Krause. Traudel vermittelte ihn an Marlene, ohne zu wissen, dass man auf dem Weg nach Paraquay immer eine Zwischenlandung in Sao Paulo machen muss.

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Es war lange unklar, wer auf die Reise geht und wann der geeignete Zeitraum ist. Wir beteten viel und Marlene nahm alle notwendigen Kontakte auf, um die Reise zu organisieren. Ende Februar 2012 klärten sich die Durchführungsorte und –zeiten der Stufen des Lebens Kurse in Brasilien und Paraguay. Es ergab sich, dass ein Student in Frankfurt sich Ende 2011 angeboten hatte, den Kurs ins Spanische zu übersetzten und damit rechtzeitig vor unserer Abreise fertig wurde. Mit im Reisegepäck hatten wir außerdem über 400 Flyer über Stufen des Lebens in Spanisch.
Für Traudel Krause war es die erste große Flugreise und der erste Kontakt mit dem Kontinent Südamerika.

Am 24.05.2012 kamen wir nach einem 11 ½ stündigen Flug in Sao Paulo an und wurden am Flughafen von Carlos Musskopf mit einem kleinen Pkw abgeholt. Nachdem wir mit unseren sechs Koffern verstaut waren, passte absolut nichts mehr in das Auto. An die Jahreszeit Herbst/Winter, die z.Zt. in Südamerika herrschte, erinnerte uns nur, dass es bereits kurz nach 17 Uhr dunkel wurde und die blühenden Weihnachtssterne, die dort allerdings Bäume sind.
Sao Paulo der größte industrielle Ballungsraum in Lateinamerika. 2010 lebten in der Stadt 10,67 Millionen Menschen, in der Region Sao Paulo ca. 19,8 Millionen.

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Die Evangelisch Lutherische Gemeinde, von der wir eingeladen waren, befindet sich in Santo Andre, einem Vorort in der Region und hat ca. 700.000 Einwohner. Der Einzugsbereich der Kirche umfasst die Vororte Santo Andre, Bernardo, Caetano und Diadema. Sie hat ca. 650 Mitglieder, davon 190 Familien. Zu den Gemeindeveranstaltungen kommen viele ältere Menschen, wenig junge Familien und nur 4 bis 6 Kinder. Konfirmandenunterricht findet nur einmal im Monat ganztätig statt, denn die jungen Familien zieht es am Wochenende lieber ans Meer.
Carlos Musskopf ist in dieser Kirche seit 12 Jahren Pastor; davor war er 6 Jahre als Studentenpfarrer in München tätig.
Nach der langen Fahrt durch Armenviertel und ein Meer von Hochhäusern waren wir sehr froh, dass das Gelände der Kirche etwas erhöht lag und eine kleine grüne Oase ist, in der kleine Papageien und Kolibris regelmäßige Gäste sind.

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Zum Eingewöhnen und Kennenlernen der Umgebung unternahm Calos Musskopf mit uns einige Ausflüge.
Er fuhr mit uns in den Stadtteil Maoa, in dem die Gemeinde das Sozialwerk „Casa Mateus“ unterhält. Das Sozialwerk wird zu 55 % mit Spenden aus Deutschland (Evangelisch Lutherische Kirche und Johanniter) finanziert. Dort haben vor allem Kinder und Jugendliche aus den umliegenden Armenvierteln Gelegenheit, die unterrichtsfreie Zeit sinnvoll zu nutzen wie z.B. durch Hausaufgabenhilfe, Theaterkurse, das Erlernen eines Musikinstrumentes, Computerkurse. Alleinstehende/alleinerziehende Frauen haben die Möglichkeit, Fertigkeiten zu erlernen, die sie zum Geldverdienen nutzen können, wie z.B. Näh- und Bastelkurse.
Im Sozialwerk wird Milch an bedürftige Kinder ausgegeben, es werden Vorträge zu Gesundheitsthemen gehalten und es gibt eine Bibliothek, in der sich die Bewohner des Stadtteils Bücher ausleihen können.
In unmittelbarer Nähe zum Gemeindehaus gibt es ein weiteres Sozialwerk, das „Centro Social Heliodor Hesse“, in dem Beratungsstunden und Therapien für Kinder und Familien von Fachleuten durchgeführt werden.
Carlos Musskopf arbeitet seit 5 Jahren daran, mehr christliche Inhalte in diese sozialen Arbeiten hineinzubringen.

Nachmittags fuhren wir nach Santos, dem Hafen und Badestrand von Sao Paulo. Es war herrlich, barfuß im weichen Sand zu laufen und die Füße von den kleinen Wellen umspülen zu lassen. Zur Erfrischung tranken wir Kokosmilch aus grünen Kokosnüssen.

Am nächsten Tag ging es dann mit der U-Bahn in die Megastadt Sao Paulo. Wir versuchten zunächst, im Bankenviertel, Euro in Brasilianische Real umzutauschen, was uns nicht gelingen sollte. Durch Geschäftsstraßen mit Hochhaustürmen gelangten wir an den Platz, den dem Sao Paulo gegründet wurde. Dort stand eine Skulptur mit einem Jesuitenpater und der Tochter eines Indianerhäuptlings, die als erste Indianerin den christlichen Glauben annahm. Unweit dieses Platzes steht die große Kathedrale St. Paulus.

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Der Kurs „Ein Platz an der Sonne“ fand am Pfingstwochenende statt. Teilgenommen haben 25 Personen im Alter von 16 bis 96 Jahre. Es waren auch Mitglieder der freien evangelischen Gemeinde vertreten. Unsere Beiträge wurden vom Pastor ins Portugisische übersetzt. Es stellte sich heraus, dass einige der Gemeindemitglieder deutschstämmig sind und ebenfalls deutsch verstehen und sprechen konnten. Die Teilnehmer/innen waren offen für die Kursinhalte und haben sich rege beteiligt. Der Pastor hat den Wunsch, dass weitere Kurse in seiner Gemeinde durchgeführt werden.
Am Sonntag nahmen wir am Pfingstgottesdienst teil. Die Predigt verstanden wir zwar nicht, die brasilianischen Lieder haben uns jedoch gut gefallen. Das Besondere war, das viele Gottesdienstbesucher etwas Rotes anhatten. Die Gemeindemitglieder feiern sehr gerne; einmal pro Monat wird ein Gemeindefest organisiert.

Nach dem Pfingstwochenende flogen wir nach Asuncion, der Hauptstadt von Paraguay. Wir wurden von drei Gastfamilien aufgenommen, bei denen wir eine überwältigende Gastfreundschaft erlebt haben.
Asuncion ist mit seinen ca. 700.000 Einwohnenr wesentlich kleiner und ländlicher geprägt als die Megastadt Sao Paulo. Die meisten Straßen sind mit groben Steinen gepflastert oder Erdstraßen. Auffallend ist, das arm und reich in unmittelbarer Nähe und durchmischt wohnen – z.B. Regierungspalast und Armenviertel in direkter Nähe zueinander.

Wir hatten für 5 Figuren Material dabei und versuchten zunächst, einigen Frauen in Asuncion beizubringen, wie man biblische Erzählfiguren herstellt. Die Figuren fanden im anschließenden Kurs direkt Verwendung. Das Anliegen ist nun, in Paraguay Material zu finden, mit dem die Figuren ohne Hilfe aus Deutschland angefertigt werden können.

Die Kurse in Asuncion fanden in der einem Raum der Iglesia Evangelica Mennonita CONCORDIA statt. Der Gottesdienstsaal fasst ca. 1.000 Personen und wird von zwei Gemeinden abwechselnd benutzt, der Mennonitengemeinde (Gemeindeleiter Ernst Weichselberger) und der Brüdergemeinde.
An dem Stufen des Lebens Kurs nahmen Personen von beiden Gemeinden teil. Es handelte sich hier um einen Kursleiterkurs mit Zertifikat, um Menschen zu befähigen, diese Kurse weiterzugeben. Teilgenommen haben auch hier ca. 24 Personen.
Einige Teilnehmer überlegen, wie sie die Kurse in ihren Gruppen einsetzen können.
Wir haben sie ermutigt, einfach damit anzufangen und auszuprobieren.

Unsere Gastfamilien zeigten uns zwischen unseren Arbeitseinsätzen Teile der Stadt und Umgebung, und auch Sozialwerke der Mennoniten.
Wir durchkämmten den großen Straßenmarkt nach Material für die Kurse und fanden eine große Auswahl von Stoffen vor. Obst, Gemüse, Kräuter, Schuhe u.a. werden bergeweise angeboten.
Ein Landausflug führt uns in das Töpferstädtchen Aregua und in eine Wochenendhaussiedlung am Ypa Caray See. 81 Km von Asunsion entfernt befindet sich das „Hostital Mennonita“, in dem „im Dienste der Liebe“ zu Gott und der paraguayischen Bevölkerung zunächst Leprakranke (heute „Hansenkrankheit“) behandelt werden. Die Spezialisierung auf weitere Krankheiten wie Tuberkkulose, Diabetes, SIDA, Pénfigo, Klumpfuß und AIDS kam hinzu. Leprakranke werden nur zu Beginn stationär behandelt. Die Kranken werden anschließend von einem Team von Fachleuten zu Hause besucht und ggf. auch mit maßangefertigten orthopädischen Schuhen versorgt.
Die Mennoniten in Asuncion haben ebenfalls Sozialwerke. Wie z.B. eine Kindertagesstätte, in die alleinerziehende Mütter ihre Kinder bringen können, wenn sie einer Arbeit nachgehen. Es gibt ein Internat für Kinder aus armen und problematischen Milieus und eine Tagesstätte für psychisch kranke Menschen.
Die freiwilligen Hilfsdienste werden von vielen Jugendlichen aus den Mennonitenkolonien in Paraguay und manchmal auch aus Deutschland geleistet.

In der zweiten Woche ging es auf dem Landweg weiter in den Chaco. Der Chaco ist so groß wie die alte Bundesrepublik, hat aber nur ca. 100.000 Einwohner und wird lediglich von einer Teerstraße, dem Trans Chaco durchquert. Gott hat es geschenkt, dass wir immer private Mitfahrgelegenheiten hatten. Die Fahrt war jedoch ein spezielles Erlebnis. Zunächst verzögerte sich die Abfahrt um ca. 9 Stunden, weil die Erdwege im Chaco durch die Regenfälle nicht befahrbar waren. Aufgepackt wurden – außer unseren 6 Koffern und den beiden Transportkisten des Fahrers – 2 große Autoreifen, Notfallwerkzeuge wie Scheinwerfer, Schippe, Ketten, Seile, Gummistiefel und eine Matratze. Während der Fahrt kamen noch dazu: 2 große Säcke mit dem traditionellen trockenem Maisbrot (Chipa), 1 Sack Kartoffeln, 3 Kürbisse und 3 Arbeiter, die auf der Ladefläche Platz nehmen mussten.
Wir führen in den Abend hinein und erlebten die überschwemmten Palmwälder bei Sonnenuntergang. Nach 6 Stunden Fahrt kamen wir an unserm Zielort Filadelfia an.

Filadelfia ist die Hauptstadt der Mennonitenkolonie Fernheim. Dort leben ca. 7.000 Menschen, davon ca. 2.500 Mennoniten. Die Plattdeutsch sprechenden Mennoniten kommen ursprünglich aus Russland, (später auch aus Kanada und Deutschland). Dort wurde ihnen Anfang des vorigen Jahrhunderts das Leben nach ihren Glaubensgrundsätzen schwer gemacht, so dass sie nach einer neuen Heimat suchten. Paraguay war bereit, diese Menschen aufzunehmen und ihnen besondere Rechte gesetzlich zuzugestehen (z.B. Wehrdienstbefreiung, eigene Schulen). Als Gegenleistung wurde erwartet, dass sie den unwirtlichen Chaco urbar machten. Durch die christliche Glaubensbasis und den starken Zusammenhalt (Motto „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“) stehen die Mennoniten sozial und wirtschaftlich besser da als die meisten Paraguayer. Die Mennonitenkolonien sind eine Art Staat im Staat – mit eigener Sozialversicherung, eigenen Krankenhäusern, eigenen Schulen, eigenem Bankensystem, eigene Genossenschaften u.a.
Eine Führung mit Gati Harder gab und Einblicke in die Geschichte und das Sozial- und Industriewerk (Erdnussfabrik) der Kolonie.

In Filidalfia haben wir zunächst bei Liliane, einer Schwester von Marlene, einen Schnupperkurs im Wohnzimmer durchgeführt. Das Wohnzimmer fasste 13 Personen – und alle Sitzlätze waren besetzt.
An unserem dritten Reisewochenende führten wir den Kurs wieder (wie bereits 2010) in der evangelischen mennonitischen Bruderschaft EMB (Gemeinde) durch.

An dem Wochenende feierten die Kolonie Erntedankfest. Der Gottesdienstsaal war mit ca. 1.000 Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt. In der Kirche waren Unmengen von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Hand- und Werkarbeiten aufgebaut. Nach dem Gottesdienst fand ein großes Gemeindepicknick auf dem Gelände der Kirche statt – traditionell mit kaltem Rindfleisch, selbstgemachtem Senf und sauer eingelegtem Gemüse. Anschließend wurden die Erntedankgaben versteigert. Zu den Gaben in der Kirche kamen noch Torten, Gemälde, Möbelstücke auf Pickups, Rollstühle geschlachtete Schafe und Rinderrippen im Kühlhaus, die auf ihre neuen Besitzer warteten.

Für den Stufen des Lebens-Kurs hatten wir nur einen kleinen Raum zur Verfügung. Entsprechend konnten nur 21 Personen eingeladen werden. Es handelte sich um einen offenen Kurs, bei dem auch die Teilnahme einzelne Einheit möglich war. Teilnehmerinnen waren u.a. die Frau (Renate Penner), die Marlene und Elke vor 1 ½ Jahren für eine Radiosendung im regionalen Radiosender ZP 30 interviewt hatte. Eine weitere Teilnehmerin(Luci Derksen) lebt etwas außerhalb auf einer Ranch, die sie gerne für Erholungssuchende anbieten möchte. Sie ist seit 4 Jahren verwitwet und hat mit einer Arbeit unter alleinstehenden Frauen (verwitwet, geschieden) begonnen. Mehrmals hat sie den Wunsch geäußert, dass sie für diese Frauen eine Wochenendfreizeit anbieten möchte, an dem ein Stufen des Lebens Kurs und Seelsorge durchgeführt werden soll.
Es nahm auch ein Lehrer (Adolf Penner) der Sekundastufe des Colegio Filadelfia teil. Er ermöglichte es, dass Traudel Krause eine Morgenandacht mit einem Segment aus dem „Ja-Kurs“ Kurs in der Schule vor 370 Schülern halten durfte.
Während der Woche, in der der Kurs stattfand, erlebten wir einen Temperaturunterschied von 4 bis 32 Grad Celsius. Anfangs saßen die Teilnehmer/innen Mateteetrinkend und in Wolldecken gehüllt in der Runde, später in T-Shirts und Sandalen.

In der Kolonie Fernheim hatten wir durch unsere Gastgeber ebenfalls Gelegenheit, soziale Projekte zu besichtigen:
Luci Derksen hat uns für eine Übernachtung auf ihre Ranch „Caracol“ (Schnecke) (300 Rinder) eingeladen, wo wir das Nationalgericht „Guiso“ (Eintopf in Gusseisentopf auf offenem Feuer gekocht) kennenlernten und einen wunderschonen Sternenhimmel(Milchstraße, Kreuz des Südens) bewundern konnten.
Brigitte Eizen zeigte uns ihre Nähstube „Gelos“ (Lächeln), ein soziales Projekt, in sie Frauen durch Nähen von T-Shirts und Arbeitskleidung Gelegenheit gibt, Geld für ihren Lebensunterhalt zu verdienen. (Motto: „Mit Vision Neues wagen.“)
Conny Fer nahm uns mit zu einer Schule für Indianerkinder des Stammes der Nivacle. Das Indianerdorf zählt 2.000 – 3.000 Einwohner.
Durch Gabriele Wall lernten wir „Eirene“, das einzige Sanatorium für psychisch kranke Menschen in Paraguay, kennen. Wir hatten auch ein interessantes Gespräch mit einem leitenden Mitarbeiter (Herr Friesen), der Interesse an unseren Kursen zeigte.
Am Sonntag, 12.05.2012 erlebten wir den Nationalfeiertag, an dem sämtliche Kindergartenkinder und Schüler der Kolonie Fernheim vor einer Tribüne mit Politikern und prominenten Personen tanzten und aufmarschierten. Einige der Jungen trugen Militäruniformen und Gewehre.

Die Autofahrt zurück nach Asuncion ging über viele Schlaglöcher und unangekündigte „schlafende Polizisten“ (Asphalthuppel). Immer wieder musste man damit rechnen, dass Kühe oder andere Wildtiere spontan die Straße überquerten. Wir kamen gerade bis zum Parkplatz des Einkaufzentrums in Asuncion, an dem wir abgeholt werden sollten – als die Radaufhängung brach und das Auto manövrierunfähig war.

In Asuncion führten wir dann am gleichen Abend unsere letzte Kurseinheit (Emmausjünger) in einem Privathaus bei Miriam und Edwin Hiebert mit 12 Teilnehmern durch. Die meisten hatten den Sonnenkurs miterlebt und waren von dem Glaubenskurs begeistert. Einige neue Teilnehmer nutzten diese vorerst letzte Gelegenheit, die Kurse kennenzulernen.

Während der Reise haben wir ganz deutlich die Gebete gespürt, mit denen wir begleitet wurden. Wir hatten den Eindruck, dass Gott vor uns her geht, uns beschützt und alles bis ins kleinste Detail vorbereitet hatte. Wir hatten keinen Mangel, auch wenn es uns in Brasilien nicht gelungen ist, Geld in die Landeswährung umzutauschen. Auch die Sprachbarrieren waren kein Hinderungsgrund, die Kurse durchzuführen und Begegnungen mit anderen Menschen zu haben.
Unsere Hoffnung ist, dass die Stufen des Lebens-Kurse in Brasilien und Paraguay Fuß fassen und in die jeweiligen Landessprachen übersetzt bzw. umgesetzt werden.
Wir sind gespannt wie es weitergeht und welche Wege uns Gott führen wird.

Statistischer Überblick:

Menschen, die an den Kursen teilnahmen:
– Sao Paulo 29
– Asuncion 32
– Filadelfia 29

Gastgeber, die uns aufgenommen haben:
– Carlos und Ruth Musskopf, Sao Paulo
– Hildi Amstutz, Asuncion
– Christa Lavall, Asuncion
– Karin Pauls, Asuncion
– Eleonore Isaak, Asuncion
– Hotel Florida, Filadelfia
– Luci Derksen, Caracol
– Anna Janz
– Liliane Janz
– Erika und Paul Käthler

Fahrer, die uns mitgenommen haben bzw. Ausflüge gemacht haben:
– Carlos Musskopf
– Eleonore und Monika Isaak
– Hildi Amstutz
– Christa Lavall
– Karin Pauls
– Edwin
– Esther Giesbrecht
– Luci Derksen
– Gati und Jakob Harder

Verteiler Kursmappen:
Ein Platz an der Sonne
1. Carlos Musskopf
2. Hildi Amstutz
3. Angelika Regier + CD Spanisch Übersetzung
4. Adolf und Renate Penner
Quellen aus denen Leben fließt:
1- Karin Pauls + 1 Kopie 4. Einheit (Emmausjünger(
Überrascht von der Freude, Kopien 3. Einheit (Gekrümmte Frau)
1. Liliane Janz
2. Sonja
3. Herr Friesen (Eirene)

Kursmappen „Mose II“ und „Quellen, aus denen Lieben fließt“ – bei Anna Janz
Dazugehörige Materialkoffer bei Liliane Janz – sollen zu Luci Derksen